Steffen Breinlinger freut sich auf seine Aufgabe bei der SG Empfingen. Foto: IMAGO/Eibner

Die SG Empfingen befindet sich aktuell voll im Aufstiegskampf und ist parallel in der Planung für die Saison 2026/27. Neu-Coach Steffen Breinlinger hat klare Vorstellungen.

Sieben Spiele stehen für die SG Empfingen in dieser Landesliga-Saison noch auf dem Programm – anschließend wird sich zeigen, wo der Weg hingeht. Der direkte Aufstieg ist noch möglich, wenngleich die TSG Balingen II momentan einen sehr stabilen Eindruck macht. Der aktuelle 2. Rang würde die Saison noch etwas verlängern, auch Rang drei stellt eine Option dar.

 

So oder so wird Steffen Breinlinger das Team in der neuen Saison zusammen mit Tom Schmid übernehmen. Er verfolgt das Geschehen der SGE bereits sehr intensiv und sagt: „Ich hoffe, dass Alex (Anm. d. Red: Alexander Eberhart) hier den bestmöglichen Abschied bekommt.“

„Familiär und bodenständig“

Früher oder später sieht der Ex-Coach des SV Zimmern und FC 08 Villingen die Verbandsliga als Ziel an. „Man war schon zwei Mal knapp dran. Es wäre der richtige Schritt. Wenn man noch ein Jahr in der Landesliga spielt, ist das aber kein Problem. Von der Struktur und Entwicklung her ist es auf jeden Fall ein Ziel, aber kein Muss. Wir wollen durch strukturierte Kaderplanung in diese Richtung gehen, es soll aber immer familiär und bodenständig bleiben.“

Stichwort Kaderplanung: Inklusive dem spielenden Co-Trainer Tom Schmid hat man bereits neun Neuzugänge eingetütet. Demgegenüber stehen bisher vier kommunizierte Abgänge. Darunter ist mit Denis Bozicevic auch ein Exempel für einen jungen Neuzugang, der sich in Empfingen prima entwickelt hat und nun den Schritt zum FC Holzhausen wagt.

Breit aufgestellt

„Ein ganz großer Teil des Kaders steht“, so Denis Weing. Breinlinger erläutert: „Wir haben versucht, alles abzudecken und auch verschiedene Spielertypen zu holen, um variieren zu können. Es ist wichtig, dass man breit aufgestellt ist.“

Viele der Neuverpflichtungen sind recht junge Spieler, mit Tom Schmid kam nun noch eine erfahrene Komponente hinzu. Er erklärt: „Ich will mich schnell in den Verein und die Mannschaft integrieren. Und natürlich will ich auch unseren jungen Spielern den Einstieg so leicht als möglich machen. Mit 18 ist man am Anfang auch mal etwas nervös.“

Das gute Gefühl

Im Endeffekt wolle man alle Positionen doppelt besetzen und pro Reihe noch einen zusätzlichen Spieler haben. Breinlinger betont aber auch, dass nicht nur fußballerische Aspekte eine Rolle spielen: „Wir haben nach Leuten gesucht, die das Wappen tragen und Lust auf das Gesamtprojekt haben. Ich habe ein wirklich gutes Gefühl.“