Die Gündringer Ortsmitte rund um die Alemannenstraße. Hier hält sich nicht jeder Autofahrer an das vorgeschriebene Tempo 30. Foto: Daniel Faust

Gündringens Ortsvorsteher Markus Geißler plädiert im stark von Kindern frequentierten Bereich der Alemannenstraße und am Rathaus für den Einbau von Verkehrshindernissen.

Nagold-Gündringen - Entlang der Alemannenstraße und am Rathaus vorbei führt neben der Bundesstraße die meist frequentierte Straße im Ort. Eigentlich gilt hier Tempo 30. Eigentlich, denn, so Markus Geißler, Gündringens Ortsvorsteher, werde diese Tempo-Vorschrift häufig ignoriert. Wenn es nach Markus Geißler und den Ortschaftsrat geht, sollen nun Hindernisse für weniger Tempo sorgen.

"Es ist schon lange ein Thema im Ort, da die vorgegebenen 30 Kilometer pro Stunden von vielen einfach nicht eingehalten werden", sagt Geißler und verweist auf das Rechts-vor-links-Gebot in dem Bereich, das ebenso ignoriert werde.

Mehr Hindernisse in Planung

"Aktuell plane und überlege ich mit dem Bauamt, mehr Hindernisse einzuarbeiten, bei denen der Verkehr herunter reduziert wird und landwirtschaftliche Fahrzeuge langsam fahren müssen", berichtet der Ortsvorsteher. Die so genannten Berliner Kissen, die bekannten Schwellen, kämen, so Geißler, nicht in Frage, da diese bei Traktoren und anderen Fahrzeugen zu Problemen führen könnten.

Ein Halteverbot, das auch diskutiert wurde, hält Geißler für "kontraproduktiv", da durch haltende oder parkende Fahrzeuge eine "Beruhigung des Verkehrs" da sei.

Stark frequentierte Brunnen in der Ortsmitte

Der Grund für die Überlegungen zu den Vorsichtsmaßnahmen in der Ortsmitte sind die Brunnen, die laut Geißler stark frequentiert werden. Viele Kinder, so der Ortsvorsteher, spielen an den drei Brunnen. "Ich hoffe, dass man diese Themen auch an der großen Verkehrsschau im zweiten Halbjahr behandeln und eine Entscheidung treffen kann", sagt Geißler mit Blick in die Zukunft.