Im Güterbahnhofareal ist eine Wiese zum Spielen und Trainieren für Hunde entstanden. Mit dem Pilotprojekt auf einer Rückhaltefläche für die B 3 will die Stadt wichtige Erfahrungen sammeln.
„Der Wunsch nach einer Hundewiese in Freiburg besteht schon lange. Wir bieten den vielen Menschen in der Stadt, die einen Hund haben, ein tolles Angebot. Und wir können wertvolle Erfahrungen mit einer solchen Wiese sammeln.“, freut sich Freiburgs OB Martin Horn (parteilos).
Im Jahr 2024 sind in Freiburg 6055 Hunde gemeldet. Die zentrale Lage der Hundewiese im Güterbahnhofareal ermögliche es, dass viele Hundebesitzer sie gut erreichen können.
Baukosten von rund 75 000 Euro
Die Gesamtkosten für die Errichtung der 4000 Quadratmeter großen Hundewiese belaufen sich auf rund 75 000 Euro. Damit wurde die Fläche umzäunt, Sitzbänke aufgestellt und für die Hunde verschiedene Stationen zum spielen errichtet. Dazu gehören etwa ein Balanciersteg-Steg, ein Tunnel und eine Slalomstrecke. Außerdem wurden an beiden Eingängen Mülleimer und Hundekotbeutel errichtet.
Es gibt zwei getrennte Bereiche: eine Wiese für Hunde die kleiner als 25 Zentimeter sind und eine Wiese für die großen Hunde.
Die Hundewiese ist ein temporäres Pilotprojekt auf dem Gelände einer Vorhaltetrasse für die Bundesstraße 3. Wann der Ausbau komme, steht derzeit noch nicht fest. Bis das Gelände benötigt werde, sammelt die Verwaltung dort Erfahrungen für mögliche weitere Hundewiesen. „Es liege nun vor allem an den Hundebesitzern, dass sie sich an die Regeln halten“, erklärt eine Mitarbeiterin des Garten und Tiefbauamts (GuT). Dazu gehöre, dass Hundebesitzer aufeinander Rücksicht nehmen und den Hundekot wegräumen. Das GuT fordert Hundebesitzer zudem dazu auf, der Stadt Feedback zur neuen Hundewiese zu geben.
Weitere Wiesen für Hunde sollen folgen
Bei positiver Resonanz und entsprechender Nutzung der Freiburger plant die Stadt, zukünftig dauerhafte Hundewiesen an anderen Standorten in der Stadt zu errichten. „Das ist die erste und sicher nicht die letzte Hundewiese Freiburgs“, blickt Oberbürgermeister Martin Horn in die Zukunft.