Markus Leichenauer, Geschäftsführer der Sozialstation Blumberg, plant ein Angebot in den Ortsteilen. Foto: Hans Herrmann

Markus Leichenauer stellt das Vorhaben in den nächsten Wochen vor. So sollen Ehrenamtliche die Arbeit der Pflegekräfte ergänzen.

Die Kirchliche Sozialstation Blumberg ist für ihre innovative und zuverlässige Arbeit bekannt und mit ihren flexiblen Leistungen nicht nur für die Kernstadt ein Gewinn. Unter der Regie des Standortleiters Markus Leichenauer will die Sozialstation nun ihr Angebot in den Blumberger Ortsteilen erweitern.

 

Auf ehrenamtlicher Basis

In den kommenden Wochen will Leichenauer dieses neue Projekt persönlich vorstellen. In Zeiten, in denen die Zahl der pflegebedürftigen Menschen konstant steigt, will die Sozialstation mit einem Pilotmodell in den Stadtteilen ein soziales Zeichen setzen. Es soll mit überschaubaren Aufwandsentschädigungen auf ehrenamtlicher Basis laufen.

Markus Leichenauer hat bereits Kontakt zu den Ortsvorstehern aufgenommen und diesen das Angebot vorgestellt. Er hofft auf Unterstützung und erklärt: „Wir haben durchweg positive Reaktionen erfahren und gehen dieses neue Projekt zuversichtlich an.“

Eine Kontaktperson

Für jede Teilgemeinde wird eine verantwortliche Kontaktperson gesucht, die sich einen eigenen Helferstab aufbauen kann. „Wir können dann mit unserem kompletten Know-how diese Ansprechpartner unterstützen und immer die nötige Hilfe leisten.“ Als Helfer kann sich laut Leichenauer jeder – Mann oder Frau, Jung oder Alt – einbringen. Zum Aufgabenbereich der Freiwilligen gehören tägliche Dienstleistungen wie zum Beispiel Besuche und Gespräche zu Hause, Begleitung beim Spazierengehen oder Fahrdienste zu Ärzten. Alles, was mit Pflege zu tun hat, werde natürlich weiter vom ausgebildeten Fachpersonal der Sozialstation übernommen, das neue Angebot solle nur eine Ergänzung dazu sein – unter dem Motto „Einfach für Andere da sein“.

Vor Ort koordiniert

Die Einsätze der Ehrenamtlichen sollen immer vor Ort koordiniert werden. Vorgesehen sind Helfergruppen in Riedböhringen, Achdorf mit Opferdingen, Aselfingen, Eschach und Überachen, Riedöschingen, Kommingen, Nordhalden mit Neuhaus, Fützen und Epfenhofen. In Blumberg wird auf die Einrichtung einer eigenständigen Helfergruppe verzichtet, hier bildet die Kirchliche Sozialstation selbst die Anlaufstelle. Markus Leichenauer wird dieses Projekt in der kommenden, öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 20. Februar, 18 Uhr, im Städtlesaal vorstellen.

Vorstellung in den Ortsteilen

Termine
An folgenden Tagen wird der Geschäftsführer der Kirchlichen Sozialstation, Markus Leichenauer, in den Ortsteilen das geplante Betreuungsdienst-Programm vorstellen: Montag, 24. Februar, 20 Uhr, Rathaus Fützen; Freitag, 14. März, 18.30 Uhr, Riedböhringen (Ort noch offen); Montag, 17. März, 18.30 Uhr, Gemeinschaftshaus Kommingen; Freitag, 21. März, 20 Uhr Bürgerhaus Epfenhofen; Montag, 24. März, 18.30 Uhr Pfarrhaus Riedöschingen; Freitag, 28. März, 18.30 Uhr Achdorf (Ort noch offen). Mit Zollhaus am Freitag, 4. April, 18.30 Uhr, und Randen am Montag, 7. April, 18.30 Uhr, müssen noch zusätzliche Optionen geklärt werden.