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Pforzheim Wirte halten sich an Regeln

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Eine Woche und das erste Wochenende Betrieb liegen hinter den Pforzheimer Gastronomen. Seit 18. Mai ist es wieder möglich, sein Schnitzel außer Haus zu genießen. Allerdings gelten strenge Regeln für Restaurants. Das Ordnungsamt kontrolliert, ob sich die Wirte daran halten.

Pforzheim. Seit gut einer Woche dürfen Restaurants in Baden-Württemberg wieder geöffnet haben: Dass die Leute nach zwei Monaten mit Einschränkungen Lust haben, endlich mal wieder einzukehren, das ist auch in der Pforzheimer Innenstadt sichtbar.

Bei schönstem Sonnenschein war auf der Terrasse des Eiscafés in der Schlössle-Galerie schon am Mittwochmorgen kein Platz mehr zu bekommen. Die Normalität ist dennoch weit weg. Das zeigt die Tatsache, dass die Kellner Mundschutz trugen und drei Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts die Terrasse in den Blick nahmen. Denn für die Gastronomie gelten strenge Vorschriften.

Unter anderem sind Abstände von 1,5 Metern zwischen den Tischen drinnen und draußen zu wahren, miteinander an einem Tisch sitzen dürfen nur Personen von maximal zwei Haushalten. Zudem müssen die Wirte Namen und Adressen ihrer Gäste sowie Anfang und Ende des Aufenthalts notieren. Wer kürzlich Kontakt zu einem Covid-19-Patienten hatte oder sich krank fühlt, darf gar nicht erst rein.

Zumeist gut informiert

Die Gastronomen sind für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich.

Seit dem 19. Mai hat der Gemeindevollzugsdienst 160 Gastronomiebetriebe in Pforzheim kontrolliert. Auf diese Zeit "blicken wir sehr positiv zurück", berichtet Natalie Hüeber von der städtischen Pressestelle. Alle kontrollierten Wirte hätten die Vorschriften fast zu 100 Prozent vorbildlich umgesetzt. Sie seien auch zumeist gut informiert, welche Regeln zu beachten sind. Und falls einmal etwas nicht gepasst habe, seien es nur Kleinigkeiten gewesen, die gleich behoben worden seien. "Sie sind sehr kooperativ." Hüeber berichtet, dass die meisten Restaurant- oder Cafébetreiber froh sind, überhaupt wieder Gäste bewirten zu dürfen. Auch die Gäste halten sich weitgehend an die Regeln.

Von Hotspots, wo es vermehrt zu Regelverstößen kommt, "ist uns nichts bekannt", teilt Hüeber mit. Diese können auch teuer werden. "Die Regelsätze gehen von 100 Euro bis weit über 1000 Euro, je nach Schwere des Verstoßes", sagt die Pressesprecherin über die Bußgelder.

Die Polizei bestätigt das Bild, dass die Ergebnisse der städtischen Kontrollen ergibt. "Aus unserer Sicht gab es mit den Restaurants keine Probleme", sagt Dirk Wagner, Pressesprecher im Polizeipräsidium Pforzheim. Allerdings kontrollieren die Ordnungshüter die Gastronomiebetriebe auch nicht gezielt. Bei Streifenfahrten sei jedenfalls nichts aufgefallen. Wagner hat ebenfalls den Eindruck, dass die Gastronomen froh sind, überhaupt wieder öffnen zu dürfen. Entsprechend liegt es in ihrem eigenen Interesse, dass sich in ihrem Restaurant alle richtig verhalten.

Überhaupt sind die Fälle von Verstößen gegen die Corona-Verordnung rückläufig. Pro Tag bewegt sich die Zahl der Fälle im gesamten Präsidiumsbereich im einstelligen Bereich, berichtet Wagner. Das Präsidium ist zuständig für den Stadtkreis Pforzheim, den Enzkreis sowie die Landkreise Calw und Freudenstadt. Zumeist wird seinen Angaben nach gegen die Abstandsregeln verstoßen, oder es versammeln sich zu viele Leute auf einmal.

Die aktuelle Verordnung gilt für Speisewirtschaften, Cafés und Eiscafés. Auch Bäckereien dürfen ihre Cafébereiche seit gut einer Woche wieder betreiben. Wann auch Kneipen, Bars und Diskotheken im Südwesten öffnen dürfen, ist noch nicht abzusehen. Dort die Mindestabstände einzuhalten, ist kaum machbar.

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