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Pforzheim Wenn Spielen zum Problem wird

Von
Der Spielsucht bei Kindern vorbeugen wollen (von links) Cornelia Leistner (Koordination Schulsozialarbeit Stadt Pforzheim), Verena Gegg (Schulsozialarbeit Karl-Friedrich Schule), die Schauspielerinnen Miriam Umhauer und Monika Wieder (Ensemble "Mach Was"), Petra Fakler (Kommunale Suchtbeauftragte/Beauftragte für Suchtprävention) sowie Gerd Grossmann (AOK Nordschwarzwald). Foto: enz Foto: Schwarzwälder Bote

Enzkreis. Leonie hat zu ihrem achten Geburtstag ein Tablet – genannt Ed – geschenkt bekommen, das "auch ins Internet kann". Doof nur, dass Mama und Papa verboten haben, länger als eine Stunde zu spielen.

Neun Klassen bekommen Handlung mit

Wie diese Geschichte weiterging, das erfuhren insgesamt neun Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Schillerschule in Mühlacker und der Karl-Friedrich-Schule in Eutingen. Denn anlässlich des internationalen "Safer Internet Days" (SID) war das Präventionstheater "Mach Was" mit dem Stück "@Ed und ich" in den Schulen zu Gast, um die Kinder für das Thema Spielsucht zu sensibilisieren.

Der Aktionstag, der seit 2004 jährlich im Februar begangen wird, hat einen festen Platz im Kalender des Arbeitskreises Medien, der wiederum vom Sachgebiet Gesundheitsförderung und Prävention des Gesundheitsamtes koordiniert wird. In diesem Jahr hatte man das Präventionstheater "Mach Was" mit den beiden engagierten Schauspielerinnen Monika Wieder und Miriam Umhauer eingeladen. Sie bezogen die Kinder aktiv in ihr Stück mit ein.

In diesem beginnt Ed plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, wird sauer, wenn Leonie nicht online kommt und setzt sie so unter Druck, dass sie sogar von ihrer Oma Geld klaut, um im Spiel ein Level weiterzukommen. Leonie versetzt ihren besten Freund Paul und auch ihre Mama erkennt erst recht spät, mit welchen Problemen ihre Tochter Leonie kämpft.

Intensive Nachbereitung des Gesehenen

Die beiden Schauspielerinnen bereiteten im Anschluss an das dargebotene Theaterstück das Gesehene mit jeder einzelnen Klasse nach und diskutieren über deren eigene Erfahrungen mit Smartphone und Co.

Finanziert wurde der spannende Vormittag von der Krankenkasse "AOK Nordschwarzwald", die die wichtige Präventionsarbeit in der Stadt Pforzheim und im Enzkreis regelmäßig mit einem Jahresbeitrag unterstützt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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