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Pforzheim Verschiebungen bei den Ausbildungen

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Schwanner Warte: Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wieder Segelflieger in die Lüfte steigen dürfen. Fotos: Kugel Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wolken im Himmel sind zurzeit immer seltener präsent. Die Sonne kommt immer öfter zum Vorschein. Somit steigt auch beim Flugsportclub Pforzheim-Straubenhardt die Lust und das Verlangen durch den Himmel zu gleiten. Doch dafür müssen die Flugbegeisterten noch warten.

Straubenhardt-Schwann. Der Ausblick von der Schwanner Warte gilt als Augenschmaus. Speziell bei sonniger Wetterlage. Von dort aus sieht man große Teile der Gemeinde Straubenhardt. Der Segelflugplatz und die ausgedehnte Wiese dürften allerdings noch eine ganze Weile leerer und weniger besucht bleiben. Durch eine Landesverordnung sei laut Manuel Lausch, Vereinsvorsitzender des Flugsportclubs Pforzheim-Straubenhardt, der Flugbetrieb vorerst nicht mehr gestattet.

Den Verein trifft die Corona-Krise. "Das tut weh", gibt Lausch zu. Bis zum 15. Juni soll man nicht mehr fliegen können. Dass es ab Mitte Juni weitergeht, will er "schwer hoffen".

Ein Vereinsleben gebe es aktuell nicht. Den Theorieunterricht musste man absagen. Für die Ausbildungen bedeute das somit, dass es zu Verschiebungen kommt. "Bei der aktuellen Wetterlage hätten wir eigentlich schon mit der Flugsaison beginnen können", sagt Lausch.

Nun kann man die hohen Lüfte allerdings nicht erleben. Der Himmel kann im Moment nur vom Boden aus betrachtet werden. Auch wenn es laut Lausch noch nicht konkret ausgesprochen wurde, könne er sich vorstellen, dass die Flugzeuge und das Fliegen den Mitgliedern fehlt.

Der 1922 gegründete Flugsportclub Pforzheim gehört zu den ältesten Flugvereinen in ganz Deutschland. Die Anfänge fanden in der ersten Werkstatt des FSC statt. Dort hatte man begonnen das erste Pforzheimer Segelflugzeug zu bauen. Ein Gleiter S12, getauft auf den Namen "Goldkiste", machte den Start.

Ehrenamtliche Lehrer

Heute zählt der Verein etwa 40 aktive Mitglieder, aber auch viele Passive und Fördernde. In der Regel sind sieben Flugzeuge im Einsatz, davon drei Doppelsitzer sowie zwei Holz- und zwei Kunststoff-Leistungseinsitzer. Durch fünf ehrenamtliche Fluglehrer ist im Normalfall auch durchgängig eine Ausbildung bis zum Erwerb der Lizenz gesichert.

Ungewissheit herrscht des Weiteren auch über die geplanten Veranstaltungen für das weitere Jahr.

Dem Flugplatzfest am 25. Juli entgegenblickend hofft Lausch, dass sich die Situation bis dahin beruhigen wird. Das jährliche Schülerfliegen mit den Schülern der Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim soll "wahrscheinlich dieses Jahr stattfinden". Allerdings müsse man noch Rücksprache mit der Schule halten und dessen künftigen Pläne beachten.

Auch an die Zukunft denkt Vorsitzender Lausch gewissenhaft. Wenn der Flugbetrieb wieder aufnehmen kann wolle man verstärkt auf Hygienemaßnahmen Acht geben. "Auch wenn die Quarantänemaßnahmen eingeschränkt werden, wird das Virus weiterhin präsent sein", ist der Vereinsvorsitzende sich bewusst.

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