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Pforzheim Polizei durchsucht Hells-Angels-Treff

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Das Verbot betrifft die Rockergruppierung Hells Angels MC Charter Borderland und deren Unterstützerclub Commando 81 Borderland. Foto: dpa

Pforzheim - Die Staatsanwaltschaft Pforzheim ermittelt gegen elf mutmaßliche Mitglieder der Rockerbande Hells Angels.

„Es besteht der Verdacht, dass die Männer gegen das Vereinsverbot verstoßen haben“, sagte Staatsanwalt Christoph Reichert am Dienstag. Spezialeinheiten der Polizei hatten am späten Montagabend eine Gaststätte in Pforzheim gestürmt, die als getarntes Vereinsheim der Hells Angels dienen soll. Außerdem wurden eine Wohnung im Nachbarhaus sowie je eine Wohnung im Enzkreis, im Raum Karlsruhe und im Raum Baden-Baden durchsucht.

Die Beamten beschlagnahmten verschiedene Computer, schriftliche Aufzeichnungen, Kleidung mit verbotenen Emblemen sowie ein Messer und einen Schlagstock, hieß es. Die elf Verdächtigen, darunter der Präsident des verbotenen Vereins Hells Angels Charter Borderland, sollen zum harten Kern dieser Gruppierung gehören. Ein bundesweites Verbot der Hells Angels gibt es nicht. Hintergrund für den Einsatz sind den Angaben zufolge Hinweise darauf, dass der Verein nach wie vor besteht.

Hells Angels Charter Borderland ist in Baden-Württemberg seit Juni vergangenen Jahres verboten. Auslöser war eine großangelegte Polizeiaktion rund um Pforzheim, bei der zwei Dutzend Wohnungen durchsucht sowie Waffen, Molotow-Cocktails und Drogen beschlagnahmt worden waren.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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