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Pforzheim Hochbegabung bleibt oft unerkannt

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Auf dem Bild sind zu sehen von links: Patricia Fischer, Geschäftsführerin der Hector-Kinderakademie in Pforzheim-Mühlacker und Schulleiterin Susanne Wendlberger, Präsidentin des ZONTA Clubs Pforzheim Renate Schöler, ZONTA Club Pforzheim Anna-Lena Beilschmidt-Pilz, ZONTA Club Pforzheim Ines Mürle, Leiterin der Elterngruppe der DGhK Pforzheim/Enzkreis Regine Lang, Tübinger Institut für Hochbegabung Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Um auf die besondere Situation von hochbegabten Mädchen und Kindern mit Migrationshintergrund hinzuweisen, organisierte der Zonta Club Pforzheim einen Informationsabend für Fachkräfte aus Kitas und Grundschulen.

Pforzheim. Referentin des Abends war Regine Lang, renommierte Psychologin am Tübinger Institut für Hochbegabung. Lang führte auf, dass gerade bei Mädchen, aber auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, eine Hochbegabung – also eine besonders hohe Intelligenz – sehr selten erkannt würde. Zwar gibt es genauso viele hochbegabte Mädchen wie Jungen, doch reagieren Mädchen komplett anders: Sie hätten breite Interessen und oft auch einen sehr starken Anpassungswunsch, da sie nicht auffallen wollten. Und eine unerkannte Hochbegabung äußere sich bei Mädchen eher mit unerklärlichen Bauchschmerzen, Kopfweh oder depressiven Verstimmungen, so Lang. Deswegen sei es extrem wichtig, den Blick für die unterschiedlichen Begabungen der Kinder zu schärfen und diese zu fördern.

Verunsicherung aufgrund von häufigen Vorurteilen

Dem stimmte auch Patricia Fischer, Geschäftsführerin der Hector-Kinderakademie Pforzheim am Staatlichen Schulamt, zu. Das Schulamt sei erste Anlaufstelle für Lehrer und biete regelmäßig Fortbildungen an, da das Thema Hochbegabung in der pädagogischen Ausbildung erst langsam Einzug halte.

Mädchen zu fördern ist ein Anliegen

Eine erste Anlaufstelle für Eltern, aber auch für Schulen und Kitas, sind aktuell oft die Elternverbände. Zu Gast war hier Ines Mürle von der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V., Regionalverein Baden-Württemberg e.V. (DGhK). Eltern seien oft verunsichert beim Thema Hochbegabung, weil viele Vorurteile gegenüber der Thematik bestünden.

Anna-Lena Beilschmidt-Pilz, Initiatorin und Mitglied des Pforzheimer Zonta Clubs, zeigte sich zufrieden mit dem Abend: "Ich bin wirklich überrascht über die große Resonanz. Es besteht offenbar ein großer Informationsbedarf, der nicht nur durch private Initiativen, sondern auch durch das Bildungswesen gedeckt werden muss."

Susanne Wendlberger, Präsidentin des Zonta Clubs Pforzheim, ergänzte: "Unser Anliegen ist es, Mädchen und Frauen zu fördern und zu unterstützen. Wie wichtig es ist, dabei bereits im Kindergarten anzufangen, hat dieser Abend gezeigt und dies möchten wir weiter im Blick behalten."

Zonta ist ein Serviceclub berufstätiger Frauen, der sich rund um den Globus für die Belange benachteiligter Mädchen und Frauen engagiert. Weltweit gibt es etwa. 1200 Clubs mit mehr als 32000 Mitgliedern, in Pforzheim gehören dem Club aktuell 42 Mitglieder an.

Weitere Informationen: Zonta:

https://www.zonta-pforzheim.de/

Hector Kinderakademie: http://www.hector-kinderakademie.de/HKA-Pforzheim-Muehlacker/Startseite

Staatliches Schulamt: http://schulamt-pforzheim.de/,Lde/Startseite/Unterstuetzung+_+Beratung/Hochbegabte+Kinder+in+der+GS

DGhK e.V.: https://dghk-bw.de/ Ines Mürle

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