Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Pforzheim Heftiges Unwetter sorgt für Abkühlung

Von
Starkregen hat im Land stellenweise für Verkehrsbehinderungen gesorgt. (Symbolfoto) Foto: dpa

Pforzheim - Überflutete Straßen, umgestürzte Bäume und vom Wasser hochgedrückte Gullydeckel: Ein heftiges Unwetter ist am Montag im Raum Pforzheim niedergegangen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schätzt, dass punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.

Laut Polizei musste zwischen Pforzheim-Dillweißen­stein und Unterreichenbach (Kreis Calw) kurzfristig auch eine Straße nach einem Hangrutsch gesperrt und gesäubert werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. In Pforzheim fiel ein Baum auf zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. In vielen Städten des Südwestens wurden durch den Sturm einzelne Bäume, Schilder und Bauzäune umgerissen. Auf der A  81 auf Höhe Rottweil kam ein Autofahrer durch Aqua-Planing von der Fahrbahn ab und landete in der Leitplanke.

Auf dem Bodensee musste die Wasserschutzpolizei zu mehreren Einsätzen ausrücken. Bei Sturmböen kenterte bei Wallhausen ein Boot mit zwei Menschen an Bord. Beide konnten gerettet werden, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei sagte. Bei Überlingen zerfetzte am Nachmittag der Wind das Vorsegel eines Segelbootes. Mit Hilfe der Wasserschutzpolizei konnte der Kapitän des manövrierunfähigen Bootes das Hauptsegel einholen und mit Motorkraft in den nächsten Hafen einfahren.

Nach dem heißen Wochenende und Temperaturen auch am Montag um die 30 Grad erwarteten die Meteorologen wegen einer Kaltfront aus dem Westen noch bis in die Nacht für Baden-Württemberg Unwetter mit viel Regen und auch Hagel. Der DWD warnte vor lebensgefährlichen Blitzschlägen und rief zur Vorsicht auf: "Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände." Auch solle man Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten.

Mehrere Blitzeinschläge

Wegen Blitzeinschlägen hat in mehreren Landkreisen Baden-Württembergs die Feuerwehr ausrücken müssen. Nach Angaben der Polizei in Aalen alarmierte eine Frau in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) die Feuerwehr, nachdem ein Blitz in einem benachbarten Wohnhaus eingeschlagen war. Der Dachstuhl des Reihenhauses hatte demnach daraufhin stark zu rauchen begonnen. Die Einsatzkräfte konnten die Glutnester am Montagabend zügig löschen, es entstand aber ein Schaden von rund 40.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Auch nach Spaichingen (Kreis Tuttlingen) und Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) mussten die Einsatzkräfte am Montagabend zu Häusern ausrücken, die der Blitz getroffen hatte. Bei keinem der beiden Gebäude sei es aber zum Brand gekommen, wie die Polizeipräsidien in Tuttlingen und Reutlingen am Dienstag mitteilten. Den Angaben zufolge blieben die Schäden relativ gering - einzelne Dachziegel seien herabgestürzt, hieß es. Auch Verletzte gab es demnach keine.

Heiß bleibt es dennoch vorerst. Bis Mittwoch werden Höchsttemperaturen zwischen 26 Grad und 32 Grad erwartet. Erst in der Nacht zum Donnerstag drohen laut DWD wieder Gewitter.

Artikel bewerten
10
loading

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.