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Pforzheim Eine schöne Zeit endet, eine neue beginnt

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Forstamtsleiter Frieder Kurtz (rechts) und sein Stellvertreter Andreas Roth. Foto: enz Foto: Schwarzwälder Bote

Enzkreis. Diplom-Forstwirt Frieder Kurtz, seit dem 1. August 2011 Leiter des Enzkreis-Forstamts, fügt seiner Laufbahn ein weiteres Element hinzu: Bereits zum 1. März wird er im Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz die Leitung des neugeschaffenen Referats "Aufsicht ForstBW, Bildung und Forschung" übernehmen. Sein bisheriger Stellvertreter Andreas Roth wird zunächst die Leitung des Forstamts übernehmen, bis die Nachfolge endgültig geklärt ist.

Auch umstrittene Themen angepackt

"Mit dieser Versetzung endet eine wunderschöne Zeit", schreibt Kurtz in einer E-Mail an seine Mitarbeiter. Er sei dankbar für die persönlichen Begegnungen, für Unterstützung und viele gemeinsamen Erlebnisse. "In den vergangenen Jahren haben wir einiges geschafft, zahlreiche gelungene Veranstaltungen, Unternehmungen und Begegnungen haben uns zusammengeführt und ich durfte von und mit Ihnen sehr viel Positives erfahren", schreibt Kurtz weiter.

In seine Amtszeit fällt nicht nur die Forstreform, die zum 1. Januar eine völlige Neuordnung des Forstwesens in Baden-Württemberg gebracht hat. Stolz ist Kurtz auf manches andere, das in den vergangenen fast zehn Jahren erreicht wurde, beispielsweise die Etablierung von Waldpädagogik und Waldmobil als festem Angebot für die ganze Bevölkerung. "Wir haben viele neue Dinge angestoßen und waren dank der Unterstützung im Landratsamt bei manchem landesweit Vorreiter", resümiert der scheidende Forstamts-Chef. Themen habe es zur Genüge gegeben, darunter auch manche umstrittene. Kurtz nennt die Waldkalkungen, die kleine Landesgartenschau in Mühlacker, die Umsetzung des Alt- und Totholz-Konzepts oder den Umgang mit Sturm, Dürre und Borkenkäfer als Folgen des Klimawandels als Beispiele.

Manches kann der Forst-Fachmann fast nahtlos mitnehmen: So gehören zu seinem Referat die Belange des Personals der Landesforstverwaltung, darunter die Koordination des Personalaustausches zwischen Landesforstverwaltung, ForstBW und den Stadt- und Landkreisen. Auch Fachthemen wie Waldpädagogik oder die Aus- und Fortbildung sind Teil seines Bereichs. In Stuttgart wird Kurtz, der in Leonberg lebt, zudem für Grundsatzfragen der Aufbau- und Ablauforganisation der Landesforstverwaltung und die Begleitung von Veränderungsprozessen zuständig sein. Außerdem hat er die Aufsicht über die neugegründete Anstalt des öffentlichen Rechts ForstBW und über die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg.

Kurtz war 2011 von der Forstdirektion Tübingen gekommen. Zuvor lagen Stationen bei den Forstdirektionen Freiburg und Karlsruhe sowie die Leitung eines Forstamts auf seinem Berufsweg. Auch das Ministerium kennt er: Von 1987 bis 1991 arbeitete er im Referat Forstpersonal und -organisation.

Roth wird bis zur Neubesetzung das Forstamt leiten. Er ist seit 2015 stellvertretender Leiter und war von der Forstdirektion Tübingen gekommen. Davor arbeitete er im Forstamt Reutlingen und im Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz.

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