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Pforzheim Diesmal fast die doppelte Leistung

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Die prämierten Teilnehmer des Stadtradelns mit Bürgermeisterin Sibylle Schüssler und Tobias Welz von der Verkehrsplanung im Grünflächen- und Tiefbauamt.Foto: © Stadt Pforzheim, Natalie Hüeber Foto: Schwarzwälder Bote

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 306 Fahrer haben beim Stadtradeln 2020 insgesamt 83 788 Kilometer in und um Pforzheim zurückgelegt.

Pforzheim. Mit diesem Engagement wurde die Leistung gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt, 12 000 Kilogramm CO2 wurden dabei im Vergleich zu Autofahrten vermieden, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt hat Pforzheims Bürgermeisterin Sibylle Schüssler die Endergebnisse vorgestellt und die Gewinner ausgezeichnet.

Preise als Anreiz

Vom 15. Juni bis 5. Juli hat sich Pforzheim zum dritten Mal an der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses beteiligt. Der internationale Wettbewerb lädt Bürger ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team wurden da möglichst viele Fahrradkilometer gesammelt. Als Anreiz winkten Preise – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm. "Die Kampagne sensibilisiert für das Radfahren im Alltag und rückt die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung auf kommunaler Ebene stärker in den Vordergrund", erklärt Pforzheims Bürgermeisterin Sibylle Schüssler. "Gerade in diesem Jahr stand das Stadtradeln mitten in der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. Viele Menschen konnten im Homeoffice arbeiten und mussten sich nicht auf den Weg zur Arbeitsstätte machen, der Schulbetrieb lief und läuft anders. Gleichzeitig scheuen sich einige aber gerade auch noch vor dem ÖPNV und steigen in dieser Zeit vermehrt aufs Rad."

Insgesamt habe sich aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie aber auch gezeigt, wie sich ein geringeres Verkehrsaufkommen einerseits auf das Klima, andererseits aber auch auf die Wahrnehmung des öffentlichen Raums auswirken könne: Daran müsse man nun gemeinsam weiterarbeiten, damit der städtische Verkehr noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und damit Zukunftsfähigkeit entwickelt werden könne. Bei den Endergebnissen 2020 stachen einige Teams in den vier Auszeichnungskategorien "Radelaktivster Teilnehmer", "Team mit den meisten Kilometern", "Team mit den meisten aktiven Radlern" und "Aktivste Schulklasse" ganz besonders heraus. So kann sich Ulli Janetzko mit 1938 zurückgelegten Kilometern über den ersten Preis als aktivster Teilnehmer freuen. Ihm schließen sich Salvatore Lo Bue mit 1719 Kilometern und Fabian Jäger mit 1646 Kilometern an.

In der Kategorie "Team mit den meisten Kilometern" hat sich der "Würmtal-Express" mit 15 948 Kilometern die goldene Auszeichnung erstrampelt. Den zweiten Platz belegte das Team "Sparkasse Pforzheim Calw" mit 10 146 Kilometern. Über den dritten Platz freuen sich die Mitglieder des Teams "Stadtverwaltung Pforzheim" mit 9353 Kilometern.

Bei den Teams mit den meisten aktiven Radlern konnten sich "Weber-Ingenieure" mit 56 Aktiven den ersten Platz sichern, gefolgt vom Team "Stadtverwaltung Pforzheim" mit 42 aktiven Mitgliedern und Team "Hilda-Gymnasium" mit 32 aktiven Radlern auf Rang drei. Als Gewinner der Kategorie radelaktivste Schulklasse ging die Klasse 10c des Hilda-Gymnasiums hervor: Als "10c Racing" legten Jannik Eichhorn, Samiel Ettle und Erjon Sejdiu mit ihren Lehrern Christopher Bork und Severin Barton in den drei Wochen gemeinsam 2650 Kilometer zurück.

Bürgermeisterin Sibylle Schüssler wertete das Stadtradeln als großen Erfolg: "Wir konnten die Ergebnisse aus dem vorherigen Jahr sowohl bei der Teilnehmerzahl als auch bei den Teams und den zurückgelegten Kilometern und eingesparten CO2-Emissionen stark verbessern. Und auch die Vielfalt der Teams – von Schulen über städtische Ämter bis zu Unternehmen - spricht für die Reichweite der Aktion."

Doch unabhängig vom Ergebnis: Das Stadtradeln vereine Klimaschutz, Spaß, Gesundheitsförderung und Mobilität zum Nulltarif. Daher werde Pforzheim auch im nächsten Jahr mit dabei sein, zieht Schüssler eine positive Bilanz.

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