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Pforzheim 1000. Baby erblickt das Licht der Welt

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Heike Schaaf, Kinderkrankenschwester (von links), Ingo Thalmann, Chefarzt der Frauenklinik, Maria Teresa Quotadamo und Minir Fetahi mit Sohn Leonardo, Hebamme Nadine Schweikart und Krankenhausdirektor Ulrich Schulze freuen sich über Baby Nummer 1000 in 2020. Foto: Siloah

Pforzheim - Leonardo schläft selig in den Armen seiner Mutter. Den Trubel um ihn herum bekommt das Neugeborene nicht mit. Dass seine Geburt nicht nur für seine Eltern, sondern auch für die Geburtsklinik etwas Besonderes ist, liegt daran, dass er das 1000. Baby des Jahres 2020 im Siloah St. Trudpert Klinikum ist. Das werden ihm eines Tages aber sicher seine Eltern, Maria Teresa Quotadamo und Minir Fetahi, ­erzählen, heißt es in einer Pressemitteilung des ­Klinikums.

27 Babys in ersten vier Septemberwochen

Krankenhausdirektor Ulrich Schulze, Chefarzt Ingo Thalmann, Hebamme Nadine Schweikart und Kinderkrankenschwester Heike Schaaf gratulierten dem Ehepaar aus Pforzheim zur Geburt ihres Sohnes, der Mitte September mit 2790 Gramm und 51 Zentimetern auf die Welt kam, mit großem Blumenstrauß und zwei Teddys. "Ein Plüschtier bekommt auf alle Fälle unser dreieinhalbjähriger Sohn, der schon sehr gespannt ist, seinen kleinen Bruder kennenzulernen", so die 35-jährige Mutter. Weil die Geburt komplikationslos verlaufen sei, hätte Maria Teresa Quotadamo mit Leonardo schon kurz darauf nach Hause gehen können, so dass ein persönliches Kennenlernen in der ganzen Familie nicht lange auf sich hat warten lassen müssen.

Wie bereits in den Jahren zuvor, verzeichne die Babyfreundliche Geburtsklinik steigende Geburtszahlen. "Allein in den ersten vier Septembertagen sind 27 Babys - im Durchschnitt sieben am Tag - bei uns zur Welt gekommen. Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr 1450 Geburten haben und damit erneut unsere Zahlen aus dem Vorjahr übertreffen werden", berichtete Thalmann. Wurde das 1000. Baby des Jahres noch vor zwei Jahren Mitte Oktober vermeldet, verschob sich der Zeitpunkt erneut um einige Wochen. "Noch nie kam das 1000. Baby so früh wie in diesem Jahr auf die Welt", berichtete der ­Chefarzt.

Rund 1400 Kinder würden jährlich in der Frauenklinik des Siloah St. Trudpert Klinikums geboren. Die Geburtsklinik ist seit 15 Jahren als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert. Die Initiative der WHO und Unicef weist mit diesem Qualitätssiegel Kliniken und Geburtseinrichtungen aus, die über besondere Merkmale verfügen, die Neugeborenen einen guten Start ins Leben ermöglichen.

Geschultes Fachpersonal

Gerade einmal knapp mehr als 100 zertifizierte Kliniken dieser Art gibt es aktuell in Deutschland. Babyfreundliche Kliniken zeichnen sich etwa dadurch aus, dass das erste Kennenlernen und die Bindung zwischen Eltern sowie Kind unterstützt wird. Dies geschieht, indem Mutter und Vater rund um die Uhr mit dem Neugeborenen sind und geschultes Fachpersonal als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Weil Frauen nach einer natürlichen Geburt nachweislich weniger Stillprobleme und einen besseren Bindungsaufbau zu ihrem Kind hätten, favorisierten babyfreundliche Klinken eine natürliche Geburt. Die Geburtsklinik des Siloah St. Trudpert Klinikums gehöre zu Deutschlands Kliniken mit den geringsten Kaiserschnittraten, hieß es weiter.

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