Viele Besucher lockten das sonnige Wetter und das Angebot auf den Pfingstmarkt in Alpirsbach. Vom Kinderkarussell über Livemusik bis hin zu kulinarischen Leckereien und nicht zuletzt einer umfangreichen Auswahl an Waren war alles dabei.
Strahlender Sonnenschein lockte schon früh am Montag zahlreiche Besucher auf den traditionellen Pfingstmarkt in Alpirsbach. Entlang der abgesperrten Friedrich-Widmann-Straße, der Marktstraße bis zur „Muggelbruck“ und der Karlstraße waren mehr als 50 Stände aufgebaut.
Auch auf dem Vorplatz vor dem Haus des Gastes herrschte reger Betrieb. Dort war ein Karussell aufgebaut, das von vielen Kindern mit leuchtenden Augen in Beschlag genommen wurde. Auch bewirtet wurde dort. Die vielen Biertische waren rasch besetzt.
Der Duft von gebrannten Mandeln zieht durch die Klosterstadt
Geöffnet war der Markt ab 8 Uhr. Gegen 10 Uhr gab es kaum noch freie Parkplätze in der Stadt, und auf dem Markt ging es fast nur mit Trippelschritten voran, so viele Besucher drängten sich zu den Ständen und an diesen vorbei.
Angeboten wurden neben Bekleidung, Haushaltsartikeln, Obst, dabei vor allem Erdbeeren, und Waren für den Haushalt auch allerlei bunte Gewürze. Die Marktbesucher konnten sich mit Lebensmitteln und Backwaren eindecken. Eis durfte bei den sommerlichen Temperaturen nicht fehlen, und auch Süßigkeiten wurden zuhauf angeboten. Der Duft von gebrannten Mandeln zog durch die Gassen Alpirsbachs. An vielen Ständen waren verschiedene Speisen und Getränke zu finden.
Wieder eine besondere Attraktion wurde auf dem Hof der „Harley-Freunde“ angeboten, denn dort gab es Livemusik. Es spielte die Gruppe Alpenchili, die auch bald für Stimmung bei den vielen Besuchern sorgte. Die Plätze an den Tischen waren alle besetzt. Mit Grillwürsten, Pommes und anderen Spezialitäten sowie ausreichend Getränken wurden die Gäste dort versorgt.
Zahlreiche Vereine waren aktiv und boten Bewirtung und Unterhaltung an. Einen Flohmarkt gab es nach der „Muggelbruck“ und auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes. Viele Besucher durchstöberten die angebotenen Schätze.
Schwarzwaldmädel angetrieben vom Wasser der Kinzig
Geöffnet hatten auch viele Geschäfte im Stadtgebiet. Sie boten ebenfalls ihre Waren an. Eine besondere Attraktion gab es etwas außerhalb auf der Kinzig-Brücke, in der Straße vom Schulhausberg zur Aischbachstraße, zu sehen: Eine Puppe, als Schwarzwaldmädel verkleidet, die sich abstrampelte und doch nicht vorankam. Angetrieben wurde sie vom Wasser der Kinzig.