Reger Andrang herrschte auf dem Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach. Foto: Lothar Schwark

Der Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach erwies sich erneut als ein echter Besuchermagnet. Schon am Vormittag herrschte auf der Bahnhofsstraße, der Murgtalstraße und dem Nettoparkplatz ein großes Besucheraufkommen.

Glück hatten beim Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach Beschicker und Besucher mit dem Wetter. Der Tag begann mit reichlich Sonnenschein, und auch die Nachmittagsschauer verschonten Klosterreichenbach weitgehend.

 

Marktmeisterin Monika Schröppel hieß 71 Beschicker willkommen, die es auf insgesamt 550 Meter Standfläche brachten. Neben regionalen Anbietern kamen andere auch von weiter her nach Klosterreichenbach, ein Standinhaber zum Beispiel war aus Leipzig angereist. Laut Schröppel bleibt die Zahl der Beschicker in den letzten Jahren nahezu unverändert. Es kommen auch immer wieder neue dazu.

Bei den angebotenen Produkten hatten die Besucher die Qual der Wahl. An den Textilständen war ein breites Angebot zu finden. Lederwaren aller Art fanden ebenso Anklang wie Modeschmuck, Schuhe und Hüte oder auch Spielzeug.

Nützliches für den Haushalt

Dazu kam Praktisches für den Haushalt. So wurden Messer oder Reiben für die perfekte Küche vorgestellt. Selbstgemachte Seifen, Kräutertee und Gewürze bereicherten das Angebot. Auch frische Erdbeeren aus Oberkirch waren gefragt.

Wie auf Märkten üblich lockten allerlei Naschereien – vom obligatorischen Lebkuchenherz und dem Magenbrot bis zu Crêpes, die an mehren Ständen feilgeboten wurden. Auch die Anbieter von Softeis hatten reichlich zu tun.

Auch viele Familien genossen das Markttreiben Foto: Lothar Schwark

Rund 30 Mitglieder der Feuerwehrabteilung Klosterreichenbach waren an ihrem Stand quasi im Volleinsatz. Schon am frühen Vormittag war das Festzelt gut besetzt. Munter wurden an Grills „Rote“, Currywurst oder „Feuerteufel“ gebrutzelt. Flammkuchen und Pommes gingen laut Martin Frey, Abteilungskommandant in Klosterreichenbach und Gesamtkommandant in Baiersbronn, gut. Auch er war mit dem Besucheraufkommen zufrieden.

Vereine legen sich ins Zeug

Neben dem Feuerwehrzelt gab es auf dem Markt weitere Verpflegungsstände. Die Anbieter konnten nicht über Gästemangel klagen. Im alten Kurgarten legten sich mit dem VfR Klosterreichenbach, dem Männergesangverein mit dem Chor TonArt die örtlichen Vereine so richtig ins Zeug. Und auch die Gastronomen hatten vor ihren Betrieben für Plätze sowie für Speisen und Getränke gesorgt.

Karussells kommen gut an

Die Schaustellerfamilie Fetscher ist schon seit vielen Jahren Stammgast auf dem Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach. Das Kettenkarussell und das Kinderkarussell waren gefragt. Und am Ballwurfwagen konnte das Können im Abräumen von Blechdosen mit Bällen demonstriert werden.

Mit einem Infowagen waren die Seenotretter vertreten. 1865 gegründet, sind sie ganz auf Spenden angewiesen. Im Einsatz sind 60 Schiffe an 55 Standorten an der Nord- und Ostsee, war am Stand zu erfahren. Von 1000 Seenotrettern sind 800 ehrenamtlich im Einsatz. Im Schnitt hätten die Seenotretter bis zu 2000 Einsätze im Jahr, berichtete Reinhard Bauer, der in Klosterreichenbach wohnt. Im Infowagen wurden spannende Filme über die Seenotrettung gezeigt.

Die bequeme Anreise mit der Bahn war beim Markt zu empfehlen. Autos waren in Heselbach auf einer frisch gemähten Wiese der Familie Haist gut aufgehoben.

Lob für den Bauhof

Auch die Bauhofmitarbeiter bekamen von Marktmeisterin Schröppel viel Lob. Schließlich hatten sie schon früh um 6 Uhr die restliche Beschilderung aufgestellt.

Marktmeisterin Monika Schröppel an einem der Stände. Foto: Lothar Schwark

Für die Marktbeschicker sind die diesjährigen Märkte, die häufig von Regenwetter begleitet sind, kein Zuckerschlecken. Doch in Gesprächen mit unserer Redaktion war herauszuhören, dass sie gerne nach Klosterreichenbach kommen.