Auf der Baustelle in der Kirche gibt es viel zu besprechen. Foto: Köncke

Passend zu Pfingstmontag: „Leben im Durcheinander“ wurde als Anspiel in der Simmersfelder Kirche aufgeführt. Den Text hat der Pfarrer selbst geschrieben.

Die Leidenschaft von Pfarrer Alexander Schweitzer, Drehbücher über biblische Ereignisse zu schreiben und als kurzes Theaterstück an hohen christlichen Feiertagen durch eine Handvoll Darsteller aufführen zu lassen, hat auch nach vielen Jahren nicht nachgelassen.

Diesmal hatte der Seelsorger der evangelischen Kirchengemeinde Simmersfeld bei der Morgenfeier am Pfingstmontag unter der Überschrift „Leben im Durcheinander“ einen Text aus dem ersten Buch Mose als Grundlage ausgewählt mit der Intention, den Turmbau zu Babel als Geschichte anschaulich darzustellen und zum anderen durch ein Eltern-Kind-Gespräch die Bedeutung der Aussendung des Heiligen Geistes zu verdeutlichen.

Ein Turm, der bis zum Himmel reicht

Das Geschehen spielte sich in fünf Szenen an zwei Stellen ab. Enosch (Eva-Maria Hoffmann), Mehallalel (Sara Großhans), Kenan (Steffen Hoffmann) und Assur (Martin Großhans) erscheinen mit Sack und Pack auf der Bildfläche. Sie wollen einen Turm bauen, der bis zum Himmel reicht, ziehen Latzhosen an und stülpen einen Bauhelm über den Kopf.

Der Altarraum verwandelt sich danach optisch in eine Baustelle mit Schubkarren, Schaufeln, Baustellenschild, Absperrbändern. Und die Bauarbeiter haben Verständigungsprobleme.

Das Gespräch zwischen Vater (Matthias Rothfuß) und seiner Tochter (Naemi Rothfuß) soll deutlich machen, was das Pfingstfest bedeutet.