Der Bauförderverein Pfarrkirche St. Hubertus in Grosselfingen hat sich aufgelöst. Er war gegründet worden, um die Renovation des Gotteshauses finanziell zu unterstützen.
Man schrieb das Jahr 2009, in welchem mit der Renovation der St.-Hubertus-Kirche in Grosselfingen begonnen wurde. Die Arbeiten gingen zügig voran, sodass nach elf Monaten Bauzeit das Projekt zu Ende gebracht werden konnte.
Der damalige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Harald Uhl, hat sich mit großem persönlichem Engagement um den Baufortschritt gekümmert und war wichtiges Bindeglied zwischen dem erzbischöflichen Bauamt und den beteiligten Gewerken.
Mit großem finanziellem Aufwand wurde im Jahr 2009 mit der Renovierung begonnen, die mit der Altarweihe durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle am 14. November 2010 ihren Abschluss fand.
Der Innenraum wurde farblich neugestaltet, neue Sitzbänke und neues Chorgestühl eingebaut, Fußboden, Heizung, Beleuchtung erneuert und der gesamte Altarraum umgestaltet. Die Heizung, die Elektrik und die Beleuchtung waren so marode, dass aus Sicht von Harald Uhl auch heute noch eine Renovierung der Kirche erforderlich wäre.
Finanzielle Unterstützung
Die Größe der Kirche ist das Problem, damals wie heute. Was beim Bau der Kirche noch notwendig erschien, wäre heute nicht mehr möglich und auch nicht mehr notwendig, da die Zahl der Gottesdienstbesucher bekannterweise abgenommen hat. Die Renovation wäre ohne die großen finanziellen Zuschüsse durch das erzbischöfliche Ordinariat in diesem Umfang von der Pfarrgemeinde nicht finanzierbar gewesen.
Einen Teil der Baukosten hat die Pfarrgemeinde beigesteuert, indem ein Bauförderverein gegründet wurde, dessen Mitglieder dankenswerterweise jahrelang ihren Beitrag zur Schuldentilgung leisteten.
Kulturell aktiv
In den jährlichen Sitzungen informierte der Kassierer Reiner Beck die Vorstandsmitglieder über den finanziellen Stand des Vereins und die Schuldenabwicklung. Der Verein war nicht dazu verpflichtet, eine bestimmte Summe zurückzuzahlen. Aus diesem Grund konnte er sich auch auflösen, nachdem die Mitgliederzahlen, dem Alter geschuldet, zurückgegangen sind.
Kulturell hat der Bauförderverein einiges geboten. Kirchenkonzerte und verschiedene Veranstaltungen im Pfarrheim bereicherten neben dem finanziellen Aspekt auch das Leben in der Gemeinde. Nun ist die Zeit vorbei, und die Vorstandsmitglieder blicken auf die vergangenen Jahre auch mit ein wenig Wehmut zurück, wie es halt so ist, wenn etwas unwiederbringlich vorbei ist. Der Dank der Pfarrgemeinde gilt allen Vorstandsmitgliedern für ihre Zuverlässigkeit und ihre Treue.
Ein großes Dankeschön
Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Vorsitzenden des Fördervereins, Albert Kist, sowie dem Kassierer Reiner Beck, der die Finanzen des Vereins und der Kirchenrenovation stets im Blick hatte.
Große Unterstützung erfuhr der Verein außerdem durch Julia Beck, die über viele Jahre den beeindruckenden Jahreskalender mit historischen und aktuellen Ansichten von Grosselfingen und seiner Umgebung gestaltet hat.