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Pfarrer versteht sich als Trainer

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Mit Johannes Luithle hat die evangelische Kirchengemeinde Schömberg wieder einen Pfarrer,der sich auf seine neuen Aufgaben freut und auch musikalische Akzente setzen möchte. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Steffi Stocker Schömberg. Die Zeit der Vakanz der Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde Schömberg hat ein Ende. In der vergangenen Woche zog wieder Leben ins Pfarrhaus ein. Pfarrer Johannes Luithle richtete sich mit Ehefrau Andrea und drei Kindern ein.Die Vielschichtigkeit der Aufgaben und die Facetten der Kirchengemeinde Schömberg gaben für Luithle den Ausschlag, sich zu bewerben. "Toll finde ich das Wort an die Kinder im Gottesdienst", zeigt der Pfarrer sich von seinen ersten Eindrücken begeistert. So kann er es kaum erwarten, die Menschen kennen zu lernen und sich in die hiesige Kultur einzufinden.

"Wir passen in die Gemeinde hinein", stellte er gleich zum Start fest, zumal Innovation gern gesehen ist und die Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb eine interessante Vernetzung darstelle. Deshalb sieht er eine Plattform für seine eigene Philosophie der Gemeindearbeit. "Im Sinne eines Trainers will ich Gemeindemitgliedern helfen, ihre Gaben zu entdecken und einzubringen", erläutert Luithle sein Ansinnen, den Menschen die Weite und Freiheit des Glaubens zu vermitteln. Musik wird eine große Rolle in der Gestaltung der Gemeindearbeit spielen, da Luithle selbst gerne singt, zudem Geige, Klavier und Gitarre spielt.

1968 nahe Heilbronn geboren, wuchs er in Ludwigsburg auf. Bereits als Jugendlicher engagierte er sich in der Kirchengemeinde. "Der Zivildienst in einer Stuttgarter Kirchengemeinde bestärkte mich in meinem Interesse für die Theologie", berichtet Luithle. Sein Faible für die griechische und hebräische Sprache führten ihn dann für einige Monate nach Israel zur Arbeit der Werks Zedakah.

Im Rahmen seines Studiums in Tübingen ging Luithle für ein weiteres Jahr nach Jerusalem. Dort lernte er seine Frau kennen. Nach dem Studium arbeitete er drei Jahre im Evangeliumsdienst für Israel, ehe er durch sein Vikariat in Wart-Ebershardt den ersten Kontakt zum Kreis Calw hatte. Zunächst führte ihn der Gemeindedienst aber nach Unterrmünkheim-Enslingen. Neben dem 50-prozentigen Dienstauftrag war er zusätzlich beim Jugendverein angestellt. "Eine Parallele mit Schömberg", sagt Luithle mit Blick auf die Jugendreferentin Conny Egle. Zum Abschied aus dem Kochertal nach acht Jahren erhielt der Pfarrer ein Fahrrad, mit dem er bereits erste Erkundungen in Schömberg unternahm.

 
 

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