Pfarrer Josef Gerz (rechts) verlässt Starzach. Gebhard Breil (links), Sprecher der Seelsorgeeinheit, wünscht ihm für den Ruhestand Gesundheit und eine "gottgesegnete Zeit". Foto: Steinmetz

Die Ostergottesdienste in Starzach wird Pfarrer Josef Gerz noch halten, dann verlässt er die katholische Seelsorgeeinheit St. Josef mit den Gemeinden Wachendorf, Bierlingen, Felldorf, Sulzau und Börstingen. Die Ankündigung, bereits zum 1. April in den Ruhestand zu wechseln, kam überraschend für die Gemeindemitglieder.

Starzach - Pfarrer Gerz hatte es sich reiflich überlegt, bevor er den Rottenburger Bischof Gebhard Fürst um Entlassung aus dem priesterlichen Dienst bat. Es sind gesundheitliche Gründe, die den 67-Jährigen dazu bewogen haben. Eigentlich gehen katholische Pfarrer erst mit 70 in Pension. "Ich habe aber gemerkt, dass vieles nicht mehr möglich ist", erklärt er. Andererseits ist er schon seit mehr als 13 Jahren in Starzach. In der Diözese Rottenburg gelte die Regelung, dass Pfarrer nach etwa zehn Jahren die Stelle wechseln sollen. Das wollte er nicht mehr, auch weil er sich in der Seelsorgeeinheit wohl fühlte. "Man hat sich aneinander gewöhnt – in einem positiven Sinn. Ich konkurriere von den Jahren her mit Pfarrer Schweizer", fügt er hinzu.

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