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Pfalzgrafenweiler Sicherer und mit elegantem Verlauf

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Vertreter der Gemeinde Pfalzgrafenweiler, der Ortschaftsrat und am Bau Beteiligte haben nach viermonatiger Bauzeit die Freigabe der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Pfalzgrafenweiler und Bösingen gefeiert.Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Schneller als geplant – in vier statt sechs Monaten Bauzeit – wurde das ehemalige "Vicinalsträßle" zwischen Pfalzgrafenweiler und Bösingen zukunftsträchtig saniert. Nach der offiziellen Freigabe ist die Straße jetzt wieder befahrbar.

Pfalzgrafenweiler-Bösingen. Bei herrlichem Sommerwetter fand am Vörbachweg die offizielle Eröffnung und Übergabe der frisch ausgebauten Gemeindeverbindungsstraße nach Bösingen statt. Geplant war ursprünglich ein halbes Jahr Bauzeit. Das Schmuddelwetter beim Spatenstich beherrschte jedoch nicht die Bauphase, und so konnte der Vollausbau quasi in Rekordzeit erfolgen.

Bürgermeister Dieter Bischoff sprach der Baufirma Strabag, allen voran Klaus Bischoff, dafür ein großes Kompliment aus. Er wisse, dass die Bürger dankbar seien für die neue Straße. Sie sei ein wichtiges Projekt, auf das lange hingearbeitet worden sei. Schwierig gewesen seien dabei die Abstimmungen mit dem Forstamt.

"Im Vergleich zur alten Straße ist die neue Fahrbahn beinahe ein Quantensprung, nicht zuletzt auch für den hier verkehrenden öffentlichen Personennahverkehr", so der Bürgermeister. Bischoff dankte auch dem planenden Büro Gall und Gärtner. "Der Neubau ist eine gelungene Maßnahme, die in dieser Form richtig war. Der alte Zustand wäre nicht weiter tragbar gewesen", fasste er zusammen.

Bauingenieur Theo Gärtner verlas Zahlen zur neuen Straße, die über eine Länge von 800 Metern auf sechs Meter Breite ausgebaut wurde. 6000 Tonnen Straßenschotter und 2000 Tonnen Asphalt wurden verarbeitet. Auf jeweils 200 Metern wurden Schutzplanken angebracht und unterhalb Dohlen verlegt. Auf drei Kilometern wurden die Fahrbahnmarkierungen erneuert. Im kommenden Frühjahr soll, so Gärtner, die endgültige Markierung fertiggestellt sein. Nachdem die Strecke final abgelaufen und alles für in Ordnung befunden wurde, kann sie freigegeben werden.

Bösingens Ortsvorsteher Adolf Gärtner dankte für den Vollausbau statt eines Flickwerks. Das Vörbächle sei jetzt zukunftsfähig ausgebaut und verkehrssicherer für mehr als 1000 Fahrzeuge und 40 Busse täglich. Die Anbindung zwischen Kernort und dem Ortsteil sei nun hervorragend, stellte er fest.

Vollausbau letztlich die günstigste Variante

Überdies sei die Gemeinde stolz und dankbar für diese Attraktivitätssteigerung und die extrem zügige Bauausführung, die der Ortsvorsteher als "wahre Meisterleistung durch ein leistungsfähiges Team" bezeichnete. Der Verlauf der Fahrbahn sei jetzt elegant, landschaftsangepasst und biete wesentlich mehr Sicherheit, fasste er zusammen.

Übertrieben fand der Ortsvorsteher die Vorgaben der Ausbaustandards und die damit in Verbindung stehenden Förderrichtlinien, die zwar ein gesteigertes Sicherheitsdenken in den Vordergrund stellten, aber oft fern der örtlichen Situation seien. Letztlich sei der Vollausbau trotz allem die günstigste Variante gewesen. Die Baukosten in Höhe von 750 000 Euro wurden mit 300 000 Euro bezuschusst.

Gärtner hofft nun auf weniger Unfälle, vor allem während der Wintermonate. Danach lud er zum gemeinsamen Durchschneiden der Girlande und damit zur Freigabe der Gemeindeverbindungsstraße ein. Die Dekoration mit der Papiergirlande und kleinen Verkehrsschildern hatte der Ortschaftsrat übernommen.

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