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Pfalzgrafenweiler Naturgeschenke auf 11,6 Kilometern

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Die Einweihungsgäste mit den Initiatoren Ulrich und Antonia Kaupp (Dritter und Vierte von links) am "Ort der Besinnung". Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Die landkreisübergreifende Verbindung des als "Weg der Besinnung" ausgeschilderten Wander-Rundwegs zwischen Neu-Nuifra und Haiterbach auf einer Strecke von 11,6 Kilometern wurde feierlich eingeweiht.

Pfalzgrafenweiler-Neu-Nuifra. Seit Dezember ist das Projekt "Weg der Besinnung", das auf eine Initiative von Antonia und Uli Kaupp vom Kurszentrum und der Wanderreitstation Wälderhof in Neu-Nuifra zurückgeht, fertiggestellt. Jetzt wurde der bestens ausgeschilderte Weg mit Vertretern beider Kommunen und den Projektverantwortlichen an der Staudachhütte im Kreis von mehr als 100 Wanderfreunden und Ruhesuchenden seiner Bestimmung übergeben.

Die Route führt zum einen vom Wälderhof in der Vörbacher Straße von Neu-Nuifra über knapp zwölf Kilometer als abkürzbarer Rundweg zu insgesamt zehn Stationen. Sie vermittelt herrliche Weitblicke, führt durch Efeuwald vorbei an Felsen, einem überhängenden Haus und einem sich windenden Baum zum "Ort der Besinnung". Weiter geht es über einen Waldweg Richtung Wanderparkplatz Haiterbach. Dort ist der Einstieg für alle, die aus dem Landkreis Calw den mit verschiedenen Wandersymbolen ausgeschilderten Weg begehen. Die Alte Linde in Haiterbach und die Stauchwiesen sind weitere Impulsstationen, zuletzt kam die Laurentiuskirche am Marktplatz in Haiterbach dazu.

Übersichtskarten und Flyer mit Erläuterungen zu den einzelnen Stationen begleiten die Wanderfreunde zu Aussichten und Einsichten auf ihrem Rundkurs. Der Pilgerweg ist durchgängig mit "Weg der Besinnung" ausgeschildert und bietet neben der Naturkulisse auch Sitzbänke zum Verweilen und Ausruhen.

Abschalten in einem Refugium für Genuss, Stille und Besinnung

Auf den Tag der Einweihung haben die Hauptinitiatoren Antonia und Uli Kaupp lange hingearbeitet und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut, um ihre Ideen zu verwirklichen. Dabei wollten sie zum einen die Landkreise Freudenstadt und Calw über diesen spirituellen Rundweg miteinander verbinden und inmitten der Natur ein Refugium für Genuss, Stille und Besinnung schaffen, in dem es sich herrlich abschalten lässt. Zur Einweihung hatte sich eine Delegation, bestehend aus den Hauptinitiatoren Kaupp, Bürgermeister Dieter Bischoff und der Bürgermeister-Stellvertreterin von Haiterbach, Rita Frey, mit Monika Krämer vom Tourismus beim Landratsamt Freudenstadt, Hans Peter Morlock, Bezirksbeiratsvorsitzender von Neu-Nuifra, sowie Pfarrer Albrecht Bahret und Bürgern aus dem Ort am Startpunkt Wälderhof versammelt.

Gemeinsam legten sie ein Stück des Pilgerwegs zurück. An der Staudachhütte trafen sie auf die Wanderer aus Haiterbach, mit denen sie in einer Feierstunde den "Weg der Besinnung" gemeinsam einweihten und mit einer Rucksack-Vesper feierten. Familie Kaupp hatte dazu eingeladen.

In ihrer Ansprache betonte Antonia Kaupp, dass es ihr ein Anliegen war, Wandern nicht neu zu erfinden. Der "Weg der Besinnung" diene vielmehr dazu, um in einer schnellen und lauten Welt zur Ruhe zu kommen. Unterstützt wurde Kaupp durch den Landkreis Freudenstadt. Tourismusbeauftragte Monika Krämer, die sich für den Kreis um die Formalitäten sowie die finanzielle Unterstützung gekümmert hatte, machte darauf aufmerksam, dass die Leute unterwegs wissen wollen, was sie erwartet. "Der Weg soll auf die Schönheit der Natur im Kleinen hinweisen", erklärte Krämer.

Bürgermeister Bischoff hob den "Zeit"-Aspekt hervor. Die Ideengeber hätten viel Zeit in dieses "tolle Wegeprojekt" investiert; die zahlreichen Festgäste hätten Zeit auf ihrem Weg mitgebracht, um miteinander zu feiern. Rita Frey wünschte sich, dass dieses Projekt, dem tiefer Glaube und die Liebe zur Natur zugrunde lägen, vielen Menschen eine Freude macht und die Wege angenommen werden. Zur Einweihung gekommen war auch der bis 2018 zuständige Referatsleiter Natur und Recht beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Alexander Zink. Er gratulierte zu dem "großartigen Projekt, das beide Kommunen kreisübergreifend bereichert". Pfarrer Albrecht Bahret sprach den Segen. Der Posaunenchor Haiterbach umrahmte die Eröffnungsfeier an der Staudachhütte.

Weitere Informationen: www.waelderhof-kaupp.de, www.schwarzwald-tourismus. info

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