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Pfalzgrafenweiler Fast 1300 Stunden an Eigenleistung

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Über die Eröffnung des umgebauten Reiterstübles freuen sich mit den Mitgliedern (von links) Harald Brandl, Theo Gärtner, Natalie Gall, Bernhard Traub, Horst Dieterle, Thomas Klein, Johannes Pfeifle und Alfred Schweizer. Fotos: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Nach rund vier Monaten Umbauzeit und 1288 Stunden Eigenleistung stellte der Reit- und Fahrverein Pfalzgrafenweiler sein neues Reiterstüble vor. Mit dem Umbau wurde der Wunsch vieler Mitglieder erfüllt.

Pfalzgrafenweiler. Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Vorsitzender Johannes Pfeifle den stellvertretenden Bürgermeister Horst Dieterle, Haupt-und Bauamtsleiter Bernhard Traub, Sportkreispräsident Alfred Schweizer sowie den Präsidenten vom Pferdesportkreis (PSK) Nordschwarzwald, Harald Brandl. Pfeifle hieß auch die Gründungs- und Ehrenmitglieder Gerhard Schuler, Karl Scheu und Fritz-Jörg Scheurer willkommen. Der Vorsitzende dankte allen, die an den Baumaßnahmen mitgewirkt hatten, und zeigte sich begeistert über das Engagement der Mitglieder, Familienangehörigen und Firmen. Immer wieder sei der Verein auf offene Türen gestoßen.

Ende November 2017 habe man bei strömenden Regen mit dem Verlegen von Abwasserrohren begonnen, so Pfeifle. Nach Weihnachten startete der Umbau dann mit Elan. Anfangs wirkten 20 bis 25 Mitglieder mit. Jeder habe sich auf seine Art eingebracht, so Pfeifle – zu tun habe es genug gegeben.

So wurde das alte Reiterstüble komplett entkernt, die gesamte Elektroinstallation erneuert und eine neue Heizungsanlage eingebaut, die an die Weiler Wärme angeschlossen ist. Nach dem Motto "Nie mehr kalte Füße" wurde eine Fußbodenheizung eingebaut. Im Januar wurden neue Fenster eingesetzt und das Reiterstüble ausgiebig isoliert und schallgedämpft. Auch eine neue Küche wurde eingebaut, und das Reitlehrerbüro verfügt nun über mehr Platz.

In vier Monaten notierten die Mitglieder 1288 Arbeitsstunden. Viele Helfer hätten gar nicht alle Stunden notiert, betonte Pfeifer, der auch Gönnern und Firmen dankte, die zum Teil großzügig mit Spenden weiterhalfen. So habe die angestrebte Gesamtsumme an Umbaukosten nahezu um die Hälfte unterschritten werden können.

In Zukunft wird das Reiterstüble für Lehrgänge, Schulungen und Versammlungen genutzt. Für den Sportkreis Freudenstadt und den Württembergischen Landessportverband gratulierte Alfred Schweizer zu einem "Schmuckstück". Neben dem Sportkreis-Wimpel überreichte er ein kleines Präsent. Viel Lob hatte Pferdesportkreis-Präsident Harald Brandl parat. Das Reiterstüble sei ein Vorzeigeobjekt, das toll umgesetzt worden sei. "Ich ziehe den Hut", so Brandl, der den Verein auch für die gute Organisation der Turniere schätzt.

Erbbaurecht für das Areal bis 2076 verlängert

Im Angesicht der bevorstehenden Fußball-WM erklärte Haupt- und Bauamtsleiter Traub den RFV Pfalzgrafenweiler schon zum Titelträger: "Sie haben gebohrt, gehämmert, geschliffen und gesägt wie die Weltmeister." Das neue Reiterstüble sei für die Gemeinschaft im Verein enorm wichtig, der Raum strahle Geborgenheit aus. Traub gratulierte im Namen der Gemeinde und wünschte weiterhin eine gedeihliche Zusammenarbeit. Traub freute sich, dass der Gemeinderat Anfang des Jahres das Erbbaurecht vom Mai 1972 für das gesamte Areal mit knapp zwei Hektar bis April 2076 miet- und pachtzinsfrei verlängert hatte.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Thomas Klein bedachte David Pfeifle und Organisationsleiter Jens Pajonk mit Präsenten. Beide hatten jeweils um die 230 Arbeitsstunden geleistet. Das Planungsbüro Gall & Günther hatte als Geschenk einen großen Korb Mohrrüben für die Pferde dabei.

Auch in Zukunft gebe es noch viel zu tun, informierte Vorsitzender Johannes Pfeifle. So würden die Dunglege und Boxen angegangen. Als nächste Aufgabe steht den 131 Mitgliedern – davon 97 aktive – das traditionelle Reitturnier am 23. und 24. Juni ins Haus.

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