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Pfalzgrafenweiler Die Arbeit ging in 50 Jahren nie aus

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Vorsitzender Johannes Pfeifle (links) dankte bei der Jubiläumsfeier den Gründungs- und Ehrenmitgliedern für ihr großes Engagement (weiter von links): Wolfgang Klenk (Gründungsmitglied), Lieselotte Klenk (Gründungsmitglied), Gerhard Schuler (Gründungs- und Ehrenmitglied), Fritz-Jörg Scheurer (Ehrenmitglied), Karl Scheu (Gründungsmitglied), Liselotte Scheu (Gründungsmitglied), Dieter Lutz (Gründungsmitglied) und Gerhard Baur (Ehrenmitglied). Fotos: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Der Reit- und Fahrverein Pfalzgrafenweiler hat in "Schwanenwirts Kuhstall" in Kälberbronn sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn. Vorsitzender Johannes Pfeifle erinnerte in seiner Rede an die "großartigen Leistungen" der Gründungsmitglieder, die sich am 5. Februar 1969 im Gasthaus Schwanen getroffen hatten, um eine Vereinssatzung und den Aufnahmeantrag an den Württembergischen Landessportbund zu verfassen. Ins Vereinsregister des Amtsgerichts Freudenstadt wurde der Reit- und Fahrverein am 23. Oktober 1969 eingetragen. Damit war der Grundstein für den heutigen Verein gelegt.

Da einige "Kämpfer der ersten Stunde" bei der Jubiläumsfeier dabei waren, ging Pfeifle nochmals auf bewegte 50 Jahre ein. Sofort nach der Vereinsgründung wurde mit der Planung und dem Bau einer Reithalle begonnen. Bereits im Sommer 1969 wurden Leimbinder aufgestellt und das Dach eingedeckt. 1970 zogen erste Pferde in die Stallungen ein. 1971 wurden die Zuschauertribüne und sanitäre Anlagen eingebaut. 1973 begann man mit dem Abstecken und Schottern des Turnierplatzes auf dem Erddeponiegelände, dem heutigen Springplatz, und dem Bau des Dressurplatzes.

Auch danach sei die Arbeit nie ausgegangen, so Pfeifle. In den folgenden Jahren entstanden Außenboxen mit Sattelkammer. 1981 wurde die Anlage an die Kanalisation angeschlossen und der Hallenboden erstmals ausgetauscht. Im Jahr darauf wurde eine Küchenzeile im Reiterstüble eingebaut. Größere Renovierungsarbeiten standen im 20. Vereinsjahr an. Vier zusätzliche Containerboxen wurden angeschafft. 1989 wurde der Bau eines befestigten Springplatzes mit Kosten von 120 000 Mark beschlossen.

In der Folge wurde fleißig an der Anlage gebaut. 2006 wurde das Dach der Reithalle saniert, 2014 der heutige Springplatz für 54 000 Euro saniert, 2017 das Reiterstübchen grundsaniert. Im vergangenen Jahr wurden die Beregnungsanlage für den Springplatz nachgebessert und zwei Koppeln gegenüber der Straße in Betrieb genommen.

"Das alles neben dem normalen Geschäftsbetrieb, den vielen Turnieren, der Organisation der Bewirtschaftung, der Jugendarbeit, dem Zeltlager, den Stallübernachtungen, Schnupperkursen und Reitabzeichenlehrgängen, dem jährlichen Weihnachtsreiten, den vielen Arbeitseinsätzen vor und nach den Veranstaltungen und vielem mehr", betonte der Vorsitzende. Er dankte allen vorherigen Vorsitzenden und Mitgliedern, die Verantwortung übernommen haben.

Mit Isabell Kruttke, die seit 1. Oktober die Reitanlage betreut, habe man eine junge, dynamische und zielstrebige neue Bewirtschafterin gefunden, freute sich Pfeifle. Als neues Projekt plane der Verein den Bau einer Flutlichtanlage, um in Übergangszeiten das Reiten im Außenbereich länger zu ermöglichen.

Schecks vom Sportkreis und der Gemeinde

Reitsport habe in Pfalzgrafenweiler Tradition, betonte der stellvertretende Bürgermeister Horst Dieterle in seinem Grußwort. Er lobte den engagierten Verein – auch für seine Turniere und die Jugendarbeit – und überreichte einen Jubiläumsscheck von der Gemeinde.

Sportkreispräsident Alfred Schweizer freute sich, dass unter den 134 Vereinsmitgliedern (davon 97 weiblich) 36 Jugendliche sind. Dieser Wert von 26,9 Prozent liege über dem Durchschnitt der Vereine im Sportkreis und spreche für eine gute Jugendarbeit. Schweizer dankte allen Trainern und Übungsleitern für deren Engagement. Zum Jubiläum überreichte er Pfeifle einen Geburtstagsscheck sowie den Sportkreiswimpel.

Auch Harald Brandl vom Pferdesportkreis Nordschwarzwald lobte die "tolle Arbeit" und die Turniere des Vereins. Für ihn zähle der RFV Pfalzgrafenweiler zu den fünf wichtigsten Vereinen im Nordschwarzwald. Brandl hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor.

Nach den Reden feierten die Vereinsmitglieder und Gäste bei einem festlichen Menü, Musik der "Schwarzwald Buam" und Tanz bis tief in die Nacht.

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