Foto: Bartler-Team

Einblasen der kommenden Fasnet in der Festhalle. Gastgruppen auch aus der Schweiz. Erstmals große Leinwand.

VS-Pfaffenweiler - Das traditionelle vorweihnachtliche Gugge-Fest der Krawazi-Ramblers in der Festhalle Pfaffenweiler erwies sich auch in 14. Auflage als großer Erfolg.

Für die närrischen blasmusikalischen Symphonieorchester mit Brass- und Bigbandanspruch aus Nah und Fern kann die kommende kurze und vielleicht deshalb umso heftigere Saison beginnen, alle waren bereits in Bestform.

Der Einladung zum Einblasen der kommenden Fasnet folgten die Hontes-Drudä-Geischter aus Singen, die Krawalla Guggis aus Spaichingen, die Bittelbronner Glockä­stupfer, die Hudupfen-Bänd aus Binningen und die Rhytüfeli aus Tägerwilen bei Kreuzlingen in der Schweiz. Dass endlich mal wieder eine Formation aus dem Ursprungsland der Guggemusik den Weg nach VS fand, freute die Krawazi-Ramblers besonders.

Aus Villingen waren Hättä Lila und die Fazenedle mit dabei. Nicht weniger temperamentvoll als die Musiker erwies sich zwischendurch die Tanzschule GymDance aus Niedereschach.

Eröffnet wurde der Abend vom Caritas-Trommlerzug. Unter sich waren die aktiven Gugger in all den Jahren noch nie, schon einmal Eingeladene oder künftige Gäste waren in stattlicher Zahl ebenfalls anwesend, wie auch Abordnungen närrischer Vereine.

Überhaupt, die närrischen Musiker und ihr Publikum waren sehr gut drauf. Die Gruppen feuerten sich als Zuhörer gegenseitig an und gingen innerlich mit der Musik der anderen mit. Damit alle das Geschehen auf der Bühne besser mit verfolgen konnten, wurde es erstmals auf einer großen Leinwand in den letzten Winkel der Halle übertragen, und auch an der 22 Meter langen Theke konnte alles bewuem betrachtet werden.

Für die Gastgeber war es ein gelungener Fasnetsauftakt, der Appetit auf mehr macht. Die Vorfreude auf die Teilnahme am 33. Internationalen Guggen-Treffen in Schwäbisch Gmünd eine Woche vor der Fasnet ist groß.

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