Nein, das ist keine Szene aus Truffauts „Jules und Jim“, sondern das sind Philipp Knoth, Cali d’Orville und Julian Knoth (von links) vom Peter Muffin Trio. Foto: Lichtgut/Ferdinando Iannone

Vergesst die Nerven! Das Peter Muffin Trio ist die derzeit coolste Band Stuttgarts. Das liegt vor allem daran, dass ihre schrullige Musik wunderbar nach Kunstakademie riecht, ein bisschen aber auch am Titel ihres Debütalbums.

Stuttgart - Die einfachsten Ideen sind die besten. Das gilt auch und vor allem in der Rockmusik. Als Stuttgarter Band ein Album, das in diesem Jahr erscheint, „Stuttgart 21“ zu nennen, ist ein so naheliegender Einfall, dass man ziemlich clever sein muss, um darauf zu kommen. „Ich musste den Namen krass durchboxen“, sagt Julian Knoth, Sänger, Gitarrist und Songschreiber des Peter Muffin Trios. „Ich habe immer noch ein bisschen Bauchweh mit dem Titel“, sagt Bassistin Cali d’Orville. Wie der Schlagzeuger Philipp Knoth (Julians Bruder) ließ sie sich aber überzeugen. „Die Idee war: Da gibt’s diesen aufgeladenen Begriff, der irgendwie über der Stadt schwebt. Lass ihn uns doch einfach mal nehmen und was Eigenes draus machen. Basta“, sagt Julian Knoth. „Kunst darf das: Sie darf polarisieren, muss keine Erklärungen, keine politischen Statements liefern, sondern ist einfach Kunst.“

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