Der TSG Balingen fehlen beim Spiel in Oberachern (Samstag, 14 Uhr) gleich fünf Leistungsträger. Der Cheftrainer sieht darin aber auch eine Chance für die bisherigen Reservisten und lobt den SVO.
Die TSG Balingen steht vor dem Auswärtsspiel in Oberachern vor einer ungewohnten Ausgangslage: So war die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf fast gänzlich von Ausfällen verschont geblieben. Nun fehlen mit Sascha Eisele, Denis Latifovic, Marko Pilic, Matthias Schmitz und Marvin Jäger gleich fünf wichtige Akteure.
Die ersten drei genannten Spieler sind gesperrt, Kapitän Schmitz fehlt bekanntlich mit einem Jochbeinbruch, und der erst wiedergenesene Marvin Jäger hat sich die Bänder angerissen. „Das sind fünf Leistungsträger. Ich bin aber lange genug Trainer und erlebe so eine Situation nicht zum ersten Mal. In der Defensive haben wir nun nicht mehr allzu viele Alternativen“, so Isik.
Vertrauen in die 2. Reihe
Der 49-Jährige kann der Situation aber auch etwas Positives abgewinnen: „Die Spieler, die bisher weniger zum Zug gekommen sind, haben nun die Chance sich zu beweisen. Ich habe da vollstes Vertrauen.“
Es ist davon auszugehen, das Maximilian Herberth in jedem Fall in die Startelf rutschen wird – er könnte als Innenverteidiger oder im zentralen Mittelfeld auflaufen. Dort wäre auch ein Einsatz von Luca Kölsch denkbar. Weitere Defensivspieler stehen mit Egemen Sarikaya, Adrian Müller und Bastian Maier bereit. Egal wie sich Isik entscheidet, es wird wohl eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz stehen.
Oberachern gut drauf
Der heimische SV Oberachern steht auf dem 5. Platz und spielt eine starke Saison. In den letzten vier Partien wurden acht Punkte gesammelt und zu Hause ist der SVO sowieso gut drauf. Isik erklärt: „Ich sage das jetzt nicht, um den Gegner stark zu reden, aber Oberachern ist eine richtig gute Mannschaft. Sie machen es in beide Richtungen gut, sind mit Ball sehr variabel. Das wird für uns eine große Herausforderung, was es interessant macht. Nur so wächst man.“
Die jüngsten zwei Niederlagen würden das Team sicher nicht aus der Bahn werfen. „Wir stehen immer noch bei einer Bilanz von 15 Siegen und zwei Niederlagen in den Pflichtspielen. Wir im Verein, dem Trainer-Team und der Mannschaft können das schon gut einordnen und sind weiter voller Selbstvertrauen“, beteuert Isik. Das es auch Spielverläufe wie zuletzt gibt, in denen das Glück eher auf Seite des Gegners ist – sei über eine Saison weg völlig normal.
Sonnenhof gegen Hollenbach
Ein Sieg in der Ortenau wäre für die Eyachstädter nichtsdestotrotz enorm wichtig, um vor dem Schlagerspiel gegen Großaspach punktetechnisch auf Tuchfühlung zu bleiben. Die Mannschaft von Pascal Reinhardt spielt bereits am Freitagabend und möchte gegen Hollenbach den 14. Sieg in Folge einfahren.