Landrat Sven Hinterseh (rechts) verabschiedet Michael Langer. Foto: lrasbk Foto: Schwarzwälder Bote

Personalie: Abschied von Michael Langer

Schwarzwald-Baar-Kreis. Landrat Sven Hinterseh verabschiedete Michael Langer, den langjährigen Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, in den Ruhestand. Seit 1986 ist Langer als Tierarzt in Behörden tätig. Zum 30. April beginnt für ihn die Zeit als Pensionär.

"Sie haben über die vielen Jahre Ihrer Tätigkeit stets durch Ihre Fachkompetenz überzeugt, die Ihnen die notwendige Ruhe und Gelassenheit verlieh, um mit so mancher Krise, wie beispielsweise dem Ausbruch einer Tierseuche, umgehen zu können", so Landrat Sven Hinterseh.

Langer leitete das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung mit 37 Amtstierärzten, Lebensmittelkontrolleuren und Mitarbeitern der Verwaltung 26 Jahre lang. Davor hatte er 1986 seinen Dienst beim staatlichen Veterinäramt Rottweil als angestellter Tierarzt angetreten, 1989 übernahm er als Veterinärrat die Leitung der Außenstelle in Donaueschingen. 1991 wurde er zum Oberveterinärrat befördert und 1995 zum Leiter des Veterinäramtes des Landratsamtes Schwarzwald-Baar bestellt. Das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung überwacht die Tierhaltungs- und Lebensmittelbetriebe im Landkreis. Dabei werden Hygienevorschriften, Seuchenvorbeugung, Arzneimitteleinsatz und weiteres von der Jungtierzucht über Tiertransporte bis hin zur sachgerechten Tierkörperbeseitigung zu Grunde gelegt.

In jüngster Vergangenheit war das Veterinäramt hauptsächlich von Ereignissen, wie der Geflügelpest zum Beispiel im Dezember 2013 bei der Straußenfarm in Blumberg, gefordert. Aber auch ganz aktuell beschäftigt die Eindämmung der Geflügelpest das Veterinäramt enorm. Hinzu kommen Seuchen, wie die Amerikanische Faulbrut bei Bienen sowie die Schweinegrippe, bei der auch im Landkreis im Sommer 2009 Fälle in Schwenningen und Bad Dürrheim auftraten.

Langer startet in seinen neuen Lebensabschnitt, indem er seinen Lebensmittelpunkt in den hohen Norden verlegt hat: "Ich freue mich darauf, dass ich mit meiner Familie mehr Zeit verbringen kann."