Mit „Campus Connect“ hat die DHBW Lörrach ein neues Veranstaltungsformat etabliert, das Alumni, Lehrbeauftragte und Hochschulangehörige zusammenbringt.
Die Premiere auf dem Campusgelände verband didaktische Impulse, aktuelle Themen aus Wirtschaft und Kommunikation sowie vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch, wie die DHBW mitteilt.
Am Vormittag standen Lehre und Innovation im Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch den ehemaligen DHBW-Studenten und heutigen Alumnus Marvin Kärger konnten die Teilnehmer zwischen zwei Workshops wählen.
Stefan Hackstein beleuchtete in seinem Workshop „Künstliche Intelligenz in Lehre und Hochschule“ die Potenziale und Herausforderungen KI-gestützter Anwendungen im Hochschulalltag. Fabian Brodbeck vermittelte praxisnahe Kreativitätstechniken für innovative Lehrformate.
Neue Kontakte geknüpft
Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss nutzten viele Alumni die Gelegenheit, bekannte Gesichter aus Studienzeiten wiederzutreffen und neue Kontakte innerhalb des DHBW-Netzwerks zu knüpfen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Inspiration und Vernetzung, wie es weiter heißt.
In seiner Ansprache an die Gäste betonte Prorektor Johannes Kern im Rahmen seiner Präsentation „Campus Connect 2026 – Verbindung gestalten. Zukunft gemeinsam denken“ die Bedeutung eines starken Netzwerks zwischen Hochschule, Lehrbeauftragten und Alumni. „Sowohl unsere Alumni als auch unsere Lehrbeauftragten und Praxispartner sind ein wesentlicher Bestandteil der DHBW Lörrach. Sie bringen wertvolle Erfahrungen, neue Perspektiven und enge Verbindungen in Wirtschaft und Gesellschaft in unsere Hochschule ein. Campus Connect hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen und der Aus- tausch innerhalb unserer Community sind“, betont Johannes Kern.
Digitales Zeitalter
Der Höhepunkt des Nachmittags war der Vortrag von Boris Alexander Kühnle, Rektor der Hochschule der Medien Stuttgart. Unter dem Titel „Das Konzert der Vögel. Oder: Die Medien, ‚Baby Shark‘ und der Spareribs-CEO“ sprach er über die Bedeutung authentischer Kommunikation im digitalen Zeitalter. Alexander Kühnle verdichtete seine Botschaft in fünf prägnanten Sätzen: „All life is media“, „Wir leben in einer fragmentierten Medienwelt“, „Technik prägt, wie wir kommunizieren“, „Jede*r ist heute ein Medienunternehmen“ – und schließlich: „Lasst uns kritisch sein.“ Damit machte er deutlich, dass Kommunikation heute nicht mehr nur Aufgabe klassischer Medien ist, sondern alle betrifft: Hochschulen, Unternehmen, Institutionen und jede einzelne Person. Entscheidend sei, digitale Kommu- nikationsräume aktiv zu gestalten, authentisch zu bleiben und zugleich kritisch zu reflektieren, welche Rolle Technik, Plattformen und Algorithmen für Wahrnehmung, Öffentlichkeit und gesellschaftlichen Dis- kurs spielen.