Auf der Autobahn A 81 gibt es bald eine Vollsperrung. (Symbolbild) Foto: ON-Photography - stock.adobe.com

Auf der A 81 bei Böblingen kommt es überraschend zu einer weiteren Sperrung. Wir sagen, was dahintersteckt und wie lange die Vollsperrung dauert.

Die Verkehrslage auf der Autobahn A 81 war die letzten Tage angespannt – bei Böblingen und zwischen Horb und Empfingen. Pendler aus Horb und Region brauchten zuletzt starke Nerven.

 

Nun gibt es ein neues Kapitel. Wegen neu aufgetretener Fahrbahnschäden kommt es nun kurzfristig zu einer weiteren Vollsperrung. Betroffen ist die Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Böblingen-Ost.

Wie die DEGES, die im Auftrag des Bundes für Planung, Bau und Betrieb der Autobahnerweiterung zuständig ist, mitteilt, wird die A 81 in der Nacht von Montag, 15. Dezember, 20 Uhr, bis Dienstag, 16. Dezember, 6 Uhr, vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über Sindelfingen umgeleitet, die Umleitung soll rechtzeitig ausgeschildert werden.

Das ist der Grund für die Maßnahme

Grund für die Maßnahme ist eine dringend notwendige Beseitigung von Fahrbahnschäden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Nach Angaben der DEGES handelt es sich dabei um lokal begrenzte Schäden an der Fahrbahndecke im Bereich der Mittelstreifenüberfahrt.

Diese seien in Zusammenhang mit der baustellenbedingten Verkehrsführung entstanden.

Wie es zu den Schäden kam

Doch wie konnte es zu den Schäden kommen? Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt die DEGES, dass die Verengung der Fahrbahnen in diesem Abschnitt zu einer höheren Belastung des Fahrbahnbelags im Randbereich geführt habe. Mittelstreifenüberfahrten würden grundsätzlich nicht mit der gleichen Dauerhaftigkeit hergestellt wie die reguläre Fahrbahn, da sie im Normalfall deutlich seltener befahren werden.

In ungünstigen Fällen könne es daher zu Schäden kommen, wie sie nun festgestellt wurden. Zusätzlich wirkten sich die winterlichen Witterungsbedingungen mit Frost- und Tauphasen negativ auf den Belag aus.

Arbeiten unvermeidlich

Die Vollsperrung sei trotz der nur randseitigen Arbeiten unvermeidlich. Während der Sanierung könnten die erforderlichen Sicherheitsabstände zwischen Arbeitsgeräten und fließendem Verkehr sonst nicht eingehalten werden, so die DEGES.

Damit reiht sich die nächtliche Sperrung in eine Serie von Einschränkungen auf der A 81 ein, die Pendler seit Tagen vor Geduldsproben stellen. Die DEGES bittet Verkehrsteilnehmende um Verständnis und besondere Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.