Der halbrunde "Bau 8" verbindet die Bestandsbauten zu einer Einheit, dem "Werk 7". Quelle: Unbekannt

Auf dieses Gebäude kann Martin Friedrich, Geschäftsführer von Perpetuum Ebner (PE), stolz sein: Direkt an der Bundesstraße 33 ragt der "Bau 8" im "Werk 7" in die Höhe. Das Gebäude soll hinsichtlich Büromietflächen in der Region neue Maßstäbe setzen.

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Technisch auf dem aktuellen Stand

Natürlich ist aber nicht nur das Aussehen wichtig: "Es ist sicherlich eines der modernsten und technisch hochwertigsten Gebäude der Umgebung", sagt Friedrich nicht ohne Stolz. Und die technischen Daten geben ihm recht: KfW55-Standard durch dreifach verglaste Wärmeverbundfenster, Anschluss an das Glasfasernetz des kommunalen Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar sowie eine zentrale Fußbodenheizung und eine zentrale Lüftungsanlage, die in den Sommermonaten auch zur Kühlung des Gebäudes verwendet werden kann, sprechen eine eindeutige Sprache. Auf einem der älteren Teile des Gebäudes soll zudem eine der größten Fotovoltaik-Anlagen der Bergstadt entstehen, die von der EGT konzipiert wird. Auf dem Neubau wird eine Dachbegrünung verwirklicht.

Auch die Lage des Gebäudes ist aus Friedrichs Sicht ein klarer Pluspunkt: direkt an der Bundesstraße, der Bahnhof St. Georgen und zwei Bushaltestellen nur einen Steinwurf entfernt. Vor dem Gebäude wird zudem die EGT zwei E-Ladestationen zur Versorgung von bis zu vier Elektrofahrzeugen installieren. Zusätzlich befinden sich bereits auf der anderen Straßenseite der Bahnhofstraße, direkt vor dem ebenfalls neuen EGT-Gebäude, zwei E-Schnellladestationen.

Insgesamt fast 80 Parkplätze entstanden

Darüber hinaus sind – die Stellplätze vor dem Neubau und jene in der Tiefgarage zusammengerechnet – fast 80 Parkplatze entstanden. Und auch an diejenigen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen wollen, ist gedacht – in Form eines überdachten Bereichs, in dem die Räder abgestellt werden können. "Ich hoffe, dass viele diese Möglichkeit, so bequem mit dem Rad zur Arbeit zu kommen, auch nutzen", meint Friedrich.

Seit der offiziellen Eröffnung der im Erdgeschoss untergebrachten Bäckereifiliale Storz Ende September füllen sich die Büros im PE-Neubau langsam aber sicher. Der Großteil der rund 5000 Quadratmeter Mietfläche ist bereits vergeben; lediglich eine 175 Quadratmeter umfassende Einheit im zweiten Obergeschoss ist noch frei. Das Gebäude verbindet Gewerbetreibende, die sich nun erstmals bei PE eingemietet haben mit denjenigen Mietern, die PE am Standort an der Bahnhofstraße die Treue gehalten haben. Rund 500 Personen werden Friedrich zufolge im "Werk 7" arbeiten, wenn erst einmal alle Mieter eingezogen sind.

Investitionen in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro

Friedrich freut sich über die gleich von Beginn an hohe Auslastung des Gebäudes. "Das gibt uns recht und zeigt, dass das Projekt die richtige Entscheidung war." Das Risiko, das man mit der Initiierung und Durchführung eines solchen "Riesen-Projekts", das mit Investitionen in Höhe von etwa 10,5 Millionen Euro einher ging, eingegangen war, hat sich am Ende ausgezahlt, findet Friedrich.

Für den PE-Geschäftsführer ist der "Bau 8" nicht nur ein wahres Schmuckstück im Portfolio von PE und ein "Leuchtturm für die Außendarstellung" des Unternehmens, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort St. Georgen, den Friedrich die Heimat von PE nennt. "Wir glauben an die Zukunft des Standorts St. Georgen", betont der PE-Geschäftsführer, "und wollen deshalb natürlich auch unsere Mieter hier halten." In Verbindung mit dem EGT-Neubau direkt nebenan und dem Aldi-Neubau, der unweit vom "Bau 8" an der Bundesstraße entstehen soll, schaffe man so auch eine Aufwertung der St. Georgener Ortsdurchfahrt.