Pfarrer Martin Kalt (rechts) und Neupriester Josua Schwab haben in der katholischen Kirche Wallburg den Patroziniums-Gottesdienst gefeiert. Foto: Birkle

Pfarrer Martin Kalt und Neupriester Josua Schwab haben den festlichen Gottesdienst in der katholischen Kirchengemeinde abgehalten.

Das Fest des Heiligen St. Arbogast wird alljährlich am 21. Juli gefeiert. Der Heilige kam 550 ins Elsass und lebte anfangs im Wald von Hagenau. Er gilt als der Hauptbegründer des Christentums im Elsass. Später wurde er Bischof in Straßburg und hat im Elsass segensreich gewirkt und viele Kirchen und Klöster gebaut. Er starb im Jahre 618 und ist Patron der Kirche von Wallburg seit deren Bau vor 250 Jahren. Am vergangenen Sonntag feierten die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Martin Kalt und Neupriester Josua Schwab einen festlichen Gottesdienst, den der Kirchenchor unter Leitung von Christel Ruppert ergänzend zu dem Gesang der Gläubigen mitgestaltete.

In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Kalt die Gläubigen sowohl an das Leben des Heiligen Arbogast, wie auch an das Tagesevangelium, das während des Gottesdienstes von Schwab vorgelesen wurde und in dem es um Geduld ging. Geduld, so Kalt, sei eine tiefe christliche Eigenschaft. Sie sei heute Mangelware. Dabei brauche es ausreichend Geduld. Für sich und für andere. Geduld brauche Zeit. Man müsse abwarten, bis die Zeit gekommen ist. Dies müsse gelernt sein und auch geübt werden.

Im Anschluss spielt der Musikverein

Arbogast habe viel Gutes in seinem Leben getan, habe viel gesät und vieles in Geduld wachsen und sich entwickeln lassen. Gott habe unendlich Geduld mit den Menschen und sei für die Menschen immer da, wenn sie ihn brauchen. So gelte es, sich und den anderen die Zeit zu geben, alles wachsen zu lassen: Nachsicht, Verständnis und Geduld.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zum Miteinander beim Empfang im Freien vor dem Pfarrzentrum in Wallburg eingeladen, bei dem das Gemeindeteam Getränke und Erfrischungen vorbereitet hatte. Der Musikverein Wallburg hat mit seinen musikalischen Weisen unter Leitung von Bernd Oswald aufgespielt und dabei die Gäste als erstes mit dem „Gruß aus Bern“ erfreut.