Die Planungen zur Umgestaltung des Schiltacher Sportplatzstegs gehen voran. Der Bau einer lang gezogenen Rampe soll ein barriereärmeres Passieren ermöglichen.
Der Wunsch den Brückenabgang barrierefrei oder barriereärmer zu gestalten besteht laut Mitteilung der Schiltacher Stadtverwaltung schon einige Jahre.
Seit dem Bau der Brücke behindern dort vier Treppenstufen Rollstuhlfahrer, Kinderwagen- und Fahrradschieberinnen und -schieber, aber auch Menschen mit Gehbehinderungen, am schnellen und direkten Zugang zum Sportgelände und dem angrenzenden Erholungsgebiet „Vor Kuhbach“.
Auch zwei auf den Stufen angebrachte Rampenschienen konnten nur sehr bedingt Abhilfe schaffen.
Nun wurde nach erneuter Initiative und nach Beschluss des Gemeinderats eine Planung des örtlichen Planungsbüros Zollmatt zur Umsetzung auf den Weg gebracht. Nach dem Stand dieser Planung wurde jetzt von Seiten des Landratsamtes Rottweil, Umweltschutzamt, die hierzu notwendige wasserrechtliche Genehmigung erteilt, auf der Grundlage dieser Genehmigung kann nun laut Stadt Schiltach zeitnah mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden.
Gebaut wird ein bereits im Gemeinderat vorgestelltes Podest am Brückenkopf und daran seitlich anschließend eine zwölf Meter lange Rampe mit einem Gefälle von acht Prozent. Damit ist die geplante Variante zwar barriereärmer, aber laut DIN-Norm nicht barrierefrei. Hierzu dürfte die Steigung maximal sechs Prozent betragen.
Absehbarer Abschluss der Arbeiten
Nachdem die Planungen abgeschlossen und die notwendige wasserrechtliche Genehmigung vorliegt, arbeitet das Stadtbauamt Schiltach nun gerade an den Ausschreibungsunterlagen. Die Vergaben sind auf Ende September geplant und der Baubeginn soll Ende Oktober erfolgen, so dass er bis Jahresende beendet sein könnte.