Mickie Krause Foto: Management

Der Sänger gilt als Garant für beste Laune. Er kann aber auch ernst sein. Mit uns hat er darüber gesprochen, wie seine Kinder durch Corona gekommen sind und warum er mittlerweile die sechste Schule in Afrika gegründet hat.

„Entschuldigung, dass ich zwölf Minuten zu spät anrufe“, beginnt Mickie Krause das Telefonat. Entschuldigung angenommen! Schließlich nimmt der Sänger sich am 90. Geburtstag seines Vaters Zeit für das Gespräch mit unserer Redaktion – das Haus ist voll, die Gratulanten kommen und gehen und die Münsterländer Hochzeitssuppe fürs Abendessen steht schon auf dem Herd.

 

Balingen, ja das kennt Mickie Krause, hier ist er schon im Top 10 aufgetreten. Mallorcafeeling soll es auch am Samstag, 5. April, 19.30 Uhr, in der Volksbankmesse geben. Mit an Bord des Partydampfers sind Julian Sommer, Lorenz Büffel, Almklausi, Anja Bavaria und Chris Mega – und eben Mickie Krause, dessen berufliche Karriere als Jugend- und Heimerzieher begann.

Er setzt sich für Bildung in Afrika ein

Für Kinder hat der vierfache Vater ein großes Herz. Gemeinsam mit der Stiftung „Fly & Help“ setzt er sich für Bildung in Afrika ein – dort gibt es sogar eine „Mickie Krause School“. Zur Eröffnung 2023 reiste der Sänger und Schauspieler nach Ukunda in Kenia. Demnächst wird die sechste Schule eröffnet. Jüngst war Krause mit seiner Tochter in Tansania, um eine ebenfalls von ihm finanzierte Schule zu besuchen.

„Ich habe so viel erreicht und so viel Erfolg, ich möchte anderen etwas geben“, erklärt Krause sein Engagement, um das er selbst kein großes Aufheben macht. „Ich mag nicht nur an mich selbst denken“, sagt der Entertainer.

Seine Motivation sind strahlende Kinderaugen

Dazu gehört zum Beispiel auch, dass er Ende Januar nach Kenia geflogen ist, um in Mombasa mit Stars wie Loona oder Ben Zucker die Bühne zu rocken – die Spenden kommen dem Bau neuer Schulen zugute. Motivation sind für Mickie Krause auch die strahlenden Kinderaugen, wenn er gemeinsam mit den Schülern afrikanische Lieder singt und die neuen Lernorte besichtigt.

Mickie Krause im Klassenzimmer Foto: Management

Als Sozialpädagoge liegen ihm Kinder besonders am Herzen. Wie haben seine eigenen vier Sprösslinge die Zeit von Corona, Pandemie und Lockdown überstanden? „Meine Tochter war damals 14“, erinnert sich Krause. „Ihr wurde schon ein der Teil Jugend genommen.“

„In Afrika haben die Menschen ganz andere Probleme“

Die Jungs seien besser als die große Schwester klar gekommen. Der Jüngste war damals in der ersten und zweiten Klasse. „Da gab es Defizite beim Lernstoff“, berichtet Krause. „Wir wohnen zum Glück sehr ländlich, draußen konnten sich die Jungs zum Fußballspielen treffen.“

Seine Schützlinge in den afrikanischen Schulen seien anders durch die Pandemie gekommen. Eine Schule wurde während der Pandemie gebaut. „Maßnahmen wie in Deutschland gab es dort nicht“, weiß Krause. Die Menschen seien lockerer mit der Situation umgegangen – es sei fast unmöglich gewesen, überhaupt an Masken für die Kids ranzukommen. „In Afrika haben die Leute ganz andere Probleme, als eine FFP2-Maske.“

Das bringt Mickie Krause nach Balingen mit

Auf die Malle-Party in der Eyachstadt freut sich Mickie Krause. Was darf das Publikum erwarten? „Ich bin ein Garant der guten Laune“, sagt Krause und lacht. „Ich verspreche, dass ich alle Lieder der letzten 150 Jahre mitbringe.“

So können Sie Tickets gewinnen

Fünf mal zwei Karten 
wirft Mickie Krause in den Lostopf

Mitmachen
ist ganz einfach: Senden Sie uns eine Email mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an redaktionbalingen@schwarzwaelder-bote.de

Einsendeschluss
ist am Sonntag, 30. März, 18 Uhr. 

Die Gewinner
werden unter allen Teilnehmern ausgelost und per Email benachrichtigt, die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt. 

Die Daten
werden im Gewinnfall verwendet und die Namen der Gewinner im Zuge der Berichterstattung veröffentlicht. Personen unter 18 Jahren sowie Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Ausführliches
zum Thema Datenschutz unter www.schwarzwaelder-bote.de/datenschutz