Es sollte ein Fest für Jung und Alt werden, und genau das erreichten die Veranstalter bei „Jugendraum Stetten meets ’s Fecker“ in der Festhalle. Beim Familiennachmittag spielte die Band „Wolfbeats“, abends war dann Partystimmung angesagt. Foto: Michael Daiker​

„Jugendraum Stetten meets ’s Fecker“ hieß es in der Festhalle Hechingen-Stetten. Die Veranstaltung entpuppte sich als perfekter Treffpunkt für alle Generationen.

Der Jugendverein Stetten feierte am Samstag in der Turn- und Festhalle, „um Jung und Alt zu vereinen“. Mit diesem Wunsch wagte sich der Veranstalter zum ersten Mal an ein größeres Festevent dieser Art. Vorweggenommen, dem Jugendverein glückte ein tolles Familienfest mit Party, wobei vom Kind bis zu den Senioren jeder Generation etwas geboten wurde. ​

 

Nicht nur wegen der guten Organisation fühlten sich die Besucher bei einem kleinen Nachmittagsprogramm beim Zusammenkommen von Jung und Alt sehr wohl. Auch an die „kleinen“ Gäste wurde gedacht. Für Kinder war eine Bastelecke eingerichtet und unter Anleitung stand ein kreatives Bastelangebot zur Verfügung.

„Wolfbeats spielte am Nachmittag“

​Den ersten musikalischen Teil des Nachmittags übernahm die durch Auftritte in der Region bekannte Band „Wolfbeats“. Die drei jungen Musiker im Alter von 19 und 22 Jahren sind alle Mitglieder im Jugendverein Stetten. Unglaublich, aber seit neun Jahren musizieren die Jungs zusammen und traten anfangs noch mit der „Schülerband“ auf.​

Nicht die Lautstärke machte die gute Musik. Mit modernen Hits, Rock und Pop, sowie mehrstimmigem Gesang konnte die Band „Wolfbeats“ alle Besucher begeistern.​

Aus Mostfest wird Party​

Auch die Hallendekoration trug zum gemütlichen Flair bei. Weniger ist oft mehr. Stehtische im Foyer, Banner und Bauzäune als Werbeträger vermittelten eine ansprechende Partyatmosphäre.

​Doch wie kommt ein Jugendverein eigentlich auf die Idee, eine Veranstaltung unter dem Motto „Jugendraum Stetten meets ’s Fecker“ auf die Beine zu stellen? Hierzu gab mit Begeisterung die Vorsitzende des Jugendvereines Miriam Gindele Antwort. Eigentlich sollte ein Mostfest stattfinden. Doch dazu war die Jahreszeit unpassend. ​

Die Mitgliedschaft im Verein der Tochter von Sandy Hirrlinger (eine der früheren Wirtinnen im „Fecker“) begünstigte die „Schnapsidee“, das Bar-Team des „Fecker“ mal wieder aufleben zu lassen und zusammen eine Party zu feiert.

Ziel: Jung und Alt vereinen

​Wichtig für die Jugendlichen war hierbei das Ziel – Jung und Alt zu vereinen und Generationen zusammenzubringen. Und natürlich gab es hierbei auch den Most, um dem ursprünglichen Festgedanken des Jugendvereines zu entsprechen. ​

Der Jugendverein wurde für eine Tombola von Geschäften aus Hechingen und der Umgebung mit Spenden unterstützt. Viele attraktive Preise erfreuten die Loskäufer und bereits nächste Woche kann der Hauptpreis, eine Fahrt mit der Empire-Stretchlimousine von Alfred Schmid für sieben Personen, eingelöst werden. ​

Selbstverständlich durften beim Fest Kaffee und selbstgebackener Kuchen nicht fehlen und fanden ihre Abnehmer. Weitere Getränke sorgten ebenso für das leibliche Wohl der Besucher wie Käsweckle, Wurstsalat und Pommes.​

„Wolfbeats“ und Blasmusik​

Für musikalische Unterhaltung sorgte weiterhin der Musikverein Stetten unter der Leitung von Rainer Fink. Die zünftige Blasmusik mit Polkas, Märschen und Stimmungsliedern trug zum geselligen Beisammensein bei. Somit und mit einem Vesper gestärkt, ging der Familiennachmittag zu Ende. ​

Doch damit nicht genug. Kurze Zeit später öffnete die Halle erneut. Jugendliche und Junggebliebene feierten unter dem Motto „Jugendraum Stetten meets ’s Fecker“ eine riesige Party in der Festhalle. Mit Barbetrieb und DJ Kaktus steppte der Bär und das ehemalige „Fecker-Team“ war im Barbetrieb aktiv in den Arbeitseinsatz eingebunden. ​

Viele Veranstaltungen dieser Größenordnung werden vermutlich in der maroden Turn- und Festhalle in Stetten nicht mehr stattfinden. Denn die wird zum Jahresende geschlossen. Nach Abbruch und Neubau kann dann wieder ausgelassen gefeiert werden. ​