Inklusive dem FC 07 Albstadt messen sich die vier Zollern-Team an diesem Wochenende mit den ersten vier Mannschaften der Tabelle. Trotzdem wollen die Trainer mit ihren Teams Punkte holen.
LANDESLIGA IIIVfB Bösingen – TSV Frommern (Samstag, 14.30 Uhr). Fünf Siege in Folge hat der VfB Bösingen zuletzt eingefahren, am vergangenen Wochenende gab es einen 3:0-Erfolg beim BSV Schwenningen. Es wartet also eine knifflige Aufgabe auf den TSV Frommern.
Der VfB als „Mannschaft der Stunde“? TSV-Coach Jan Dehner verneint aus einem bestimmten Grund: „Ich habe sie schon vor der Saison in dieser Tabellenregion erwartet. Es ist eine Mannschaft, die in die Top 5 gehört und da sind sie jetzt auch.“ Er ergänzt: „Es ist eine gefestigte Truppe, die schon lange mit einem erfahrenen Trainer zusammen arbeitet.“
Gelingt Frommern ein Sprung?
Aus Frommerner Sicht war das 1:1-Remis gegen den SV Nehren ein Schritt nach vorne nach dem wilden 4:4 in Dornhan. Mit einem Auswärtserfolg könnte man unter Umständen sogar am FC 07 Albstadt und TSV Harthausen/Scher vorbeiziehen und wäre dann vorübergehend das beste Zollern-Team. Dieser Fakt wird für den TSV gleichwohl keine Rolle spielen. Dehner sagt aber: „Es wartet eine Herausforderung. Wenn wir aber an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir auch dort etwas mitnehmen.“ TSV Harthausen/Scher – SV Zimmern (Samstag, 14.30 Uhr). Ebenfalls ein starker Gegner aus dem ehemaligen Fußballbezirk Schwarzwald wartet auf die Elf von Akin Aktepe. Nach starkem Saisonstart ging der TSV zuletzt vier Mal in Serie als Verlierer vom Platz. Für Aktepe ist dies aber kein Grund zur Sorge.
So erklärt er gegenüber unserer Redaktion: „Hätten wir die Siege und Niederlagen eher in Wellenform gehabt, würde jeder sagen, dass wir eine ordentliche Saison spielen. Wir hatten eine sehr starke Phase und seit vier Wochen keinen so guten Lauf. Wir wussten aber, dass solche Phasen kommen werden. Da wollen wir uns herauskämpfen.“
Die erste Möglichkeit dazu gibt es am Samstag gegen den SVZ. Aktepe weiß um die Qualität der Schwarz-Gelben. „Zimmern ist eine top ausgebildete Mannschaft. Sie haben viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, das ist ja ihr Konzept. Mit Leo Benz haben sie einen sehr guten Innerverteidiger und mit Stefan Mutapcic einen Unterschiedsspieler in der Offensive.“
Aufgabe: Ständig wach sein
Von seiner eigenen Mannschaft fordert er: „Wir müssen uns durch einfache Aktionen Selbstvertrauen holen und das Spiel offen gestalten. Wir wollen mehr Entlastung schaffen, das betrifft aber alle, nicht nur die Offensivabteilung.“ Er erwartet zudem Wachheit auch direkt nach dem Seitenwechsel. So haben die „Scherkicker“ zuletzt immer wieder den Start in die 2. Halbzeit „verschlafen“. Gegen den SV Seedorf rächte sich dies unter anderem wegen dem Treffer zum 0:1. Dies soll und muss besser werden, wenn man gegen Zimmern punkten will. TSV Straßberg – FC Rottenburg (Samstag, 14.30 Uhr). Letzter gegen Erster – tabellarisch gesehen könnten die Rollen in dieser Partie nicht klarer verteilt sein. So trennen Straßberg und Rottenburg im Moment 22 Punkte, zudem hat der Primus ein um 40 Treffer besseres Torverhältnis.
In den Vorwochen konnte das Team von Marc Kleiner gegen die Top-Teams durchaus ordentlich mithalten und beispielsweise dem VfB Bösingen ein 0:0 abluchsen. Im Kellerduell beim SV Wittendorf lief vergangenes Wochenende hingegen nichts zusammen und man ging mit 1:5 als Verlierer vom Platz. Kommt das Duell mit dem FCR also vielleicht sogar zu richtigen Zeit? „Ich erwarte eine Reaktion und nehme die Mannschaft da komplett in die Pflicht. Wir freuen uns auf das Spiel, sind da Underdog und können letztlich nur überraschen. Das ist unsere Chance in dieser Partie“, so Kleiner.
Drei Remis in Folge
Rottenburg spielte zuletzt drei Mal in Folge Unentschieden. Das 1:1 gegen den FC 07 Albstadt verfolgte Kleiner live im Albstadion. Er sagt: „Das ist ein sehr robuster und spielstarker Gegner. Wir können nur als Team bestehen.“