Winfried Kretschmann rechnete am Samstag auf dem Landesparteitag vor. Solar auf allen Dächern könne soviel Strom wie fünf Atomkraftwerke liefern. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Die Grünen diskutieren auf ihrem Parteitag Auswege aus der Energiekrise. Ministerpräsident Winfried Kretschmann wagt dabei einen neuen Vorstoß in Richtung Solarpflicht.

Die Grünen haben bei ihrem Landesparteitag am Wochenende vor dem Eindruck der Energiekrise weitreichende Forderungen für den Ausbau von erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg aufgestellt. Dabei ging die Grünenführung mit der Energiepolitik der früheren Bundesregierungen hart ins Gericht. „Wir sehen das fulminante Scheitern der fossilen Politik des letzten Jahrzehnts“, sagte die Bundesvorsitzende Ricarda Lang am Sonntag in Donaueschingen. Das sei das fulminante Scheitern der Politik von CDU und SPD. Bereits tags zuvor hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann CDU und SPD eine Mitverantwortung für die Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs gegeben. Union und SPD hätten Deutschland von russischem Öl, Kohle und Gas abhängig gemacht und den Ausbau der erneuerbaren Energien hart ausgebremst. „Dafür bezahlen wir jetzt die Zeche“, sagte Winfried Kretschmann.

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