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Parkour Andy Haug bei Turn WM am Start

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Parkour-Profi Andy Haug. Foto: HGS Fotografie

Monatelang hat Parkourläufer Andy Haug auf dieses Wochenende hingearbeitet. Schon zu Beginn des Jahres hat er es als sein großes Saisonhighlight präsentiert – und jetzt ist es soweit: das City-Event in Stuttgart, das im Rahmen der Turn-WM mitten in der Stadt auf der Königstraße, direkt beim Schlossplatz ausgetragen wird und von Haug mitorganisiert wurde, steigt. „Es ist ein Riesending für mich“, bestätigt der Freudenstädter noch am späten Donnerstagabend und kann seine Vorfreude dabei kaum verbergen.

Sein Handy, sagt Haug, habe in den vergangenen Tagen überhaupt nicht mehr aufgehört zu vibrieren. Sämtliche regionale und überregionale Medien – ob Fernsehen, Radio oder Print – wollten den 29-Jährigen zu Gesicht bekommen. Er ist zum Aushängeschild seiner Sportart geworden. Botschafter einer jungen Sportart, die derzeit – auch dank der Aufnahme in den Weltturnverband – einen großen Aufschwung erfährt. Bei all dem Handyklingeln, den Interviews und Fragen steht für Haug aber eines im Mittelpunkt: sein Sport, nicht er. „Natürlich promotet das Event auch mich als Athlet, aber für die Sportart, gerade in Deutschland, ist es toll, weil wir da schon noch relativ weit hinterherhinken.“

Auf das City-Event hat sich der gebürtige Freudenstädter, der mittlerweile in Stuttgart lebt, lange vorbereitet – und abgesehen von seinem rechten Handgelenk, das er sich vor drei Monaten bei einem Videodreh für die Stadt Stuttgart verstaucht hat – „selbst ein Rad schlagen bereitet mir ziemliche Schmerzen“, sagt er – ist er fit. , „Es ist alles gut, auch meine Fußverletzung ist super verheilt. Das Handgelenk sollte dem Event nicht im Weg stehen.“

Bei all dem organisatorischen Aufwand – Haug war unter anderem in die Auswahl der Athleten, in deren Anreise, Beantragung der Visa und Unterbringung involviert – durfte der 29-Jährige auch den Kurs designen. Ob er dadurch nicht einen Vorteil hat? „Das glaube ich nicht, nein“, antwortet er wie aus der Pistole geschossen. „Die Konkurrenz ist mega stark, der Kurs für alle extrem schwer. Solche großen Sprünge gibt es sonst selten, es ist das nächste Level, aber auf jeden Fall machbar.“

Während der Veranstaltungen erwartet Haug, auch aufgrund der Lage auf dem Schlossplatz, jede Menge Laufkundschaft. „Die Zuschauer erwartet hier ein sehr einzigartiges Event“, sagt Andy Haug. Bereits am Freitag steht ab 14.30 Uhr die Speed-Competition an: So schnell wie möglich gilt es dabei von A nach B über alle Hindernisse zu kommen. „Der Kurs ist extrem schwer, es sind große Sprünge dabei“, betont Haug, „atemberaubend ist es auf jeden Fall“. Am Samstag folgt die Freestyle-Challenge. Dabei gilt es, die besten Tricks im Parkour zu zeigen. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Zudem besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, die Sportart selbst auszuprobieren: „Es gibt einen Parkour-Park für Anfänger“, sagt Haug, „und einen Ninja-Warrior-Kurs, so wie man es aus dem Fernsehen kennt.“

Dass die Stuttgarter neugierig sind, hat sich bereits am Donnerstag im Training gezeigt: „Wir hatten extrem viele Zuschauer“, sagt Andy Haug. „Es geht darum, Stuttgart für Parkour zu begeistern und bin davon überzeugt, dass das auch passieren wird.“

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