Das von der Stadt erarbeitete Parkleitsystem nahm der Ortschaftsrat Ötlingen einstimmig an.
Wildes Parken auf der Dorfstraße ist bekanntlich ein Dauerproblem in Ötlingen. Im Nachgang einer Ortsbegehung erstellte Markus Rotzler, Leiter der Abteilung für Verkehr und Tiefbau im Rathaus, deshalb detaillierte Pläne zur Markierung von Parkzonen auf der Fahrbahn der Dorfstraße und zur Anbringung von Schildlern, die auf die drei Parkplätze „Mehrzweckhalle“, „Schmiedackerstraße“ und „Baaders Gärten“ hinweisen.
Die durch L-förmige Anfangs- und Endmarkierungen gekennzeichneten Parkbereiche würden die Zahl der Stellplätze entlang der Dorfstraße im Vergleich zur derzeitigen Situation deutlich reduzieren. Überschlägig wären es nur noch etwas mehr als 20.
Es müssten Einmündungsbereiche, Hofeinfahrten und vieles mehr berücksichtigt werden, erklärte Axel Brombacher. Diese bis ins Detail rechtskonforme Absicherung reduziere die Zahl der Stellplätze an der Straße aber so stark, dass auch einheimische Mieter, die keine eigenen Parkplätze auf den dicht bebauten Grundstücken haben, oft keine wohnungsnahe Abstellfläche mehr finden würden, befürchtete er.
Die „eigenen Leute“ zu verärgern, sei nicht die Intention, denn das Problem seien die auswärtigen Gäste und Besucher, die an Engstellen oder in Kurven rücksichtslos parkten, lautete der Tenor im Ratsrund. Deshalb kam man überein, den Plan nochmals zu überarbeiten. Ein Vorschlag lautete, lediglich die Stellen zu markieren, an denen keinesfalls geparkt werden sollte.
Das Parkleitsystem, das am Ortsein- und Ortsausgang sowie im Ort an den Einmündungen der Mühligass und der Inmatt in beiden Fahrtrichtungen Wegweisungen zu den drei Parkplätzen vorsieht, fand die uneingeschränkte Zustimmung.
Die Wegweiser sollten noch durch die Anzahl der an den jeweiligen Orten zur Verfügung stehenden Parkplätze ergänzt werden, forderten die Ortschaftsräte. Für die detaillierte und zeitaufwendige Ausarbeitung der Pläne dankten die Volksvertreter der Verkehrsabteilung.