In der Oberjettinger Straßen sorgen parkende Autos für gefährliche Situationen. Der Sulzer Ortschaftsrat fordert dort daher ein Halteverbot. Foto: Priestersbach

Die Parksituation im Bereich der Oberjettinger Straße hat sich im Wildberger Stadtteil Sulz zu einem ebenso ärgerlichen wie gefährlichen Zustand entwickelt. Der Ortschaftsrat forderte in seiner jüngsten Sitzung mit einstimmigem Votum ein Halteverbot, bis das angestrebte Parkierungskonzept umgesetzt werden kann.

Wildberg-Sulz - "Das ist ein sehr wichtiger Tagesordnungspunkt", machte Ortsvorsteher Rolf Dittus einleitend deutlich, dass es hier in jüngster Zeit vermehrt zu gefährlichen Verkehrssituationen und jüngst sogar zu einem Unfall kam, "der glücklicherweise noch glimpflich ausging". Bedingt durch die im Kurvenbereich geparkte Personenwagen oder Klein-Lastwagen sei die Sicht extrem beeinträchtigt und ein gefahrloses Vorbeifahren an den teilweise verbotswidrig abgestellten Fahrzeugen nur eingeschränkt möglich.

Unruhe in Bevölkerung

Dieser Zustand sorge auch für Unruhe in der Bevölkerung. Vor allem für Fahrzeuge, die ortsauswärts in Richtung Oberjettingen fahren, "ist das im Prinzip ein Blindflug", erklärte der Ortsvorsteher.

Gerade jetzt in der Zeit der Umleitungsstrecke und einem verstärkten Verkehrsaufkommen wegen dem Ausbau der Landesstraße nach Kuppingen ist eine Lösung für ihn noch dringlicher. Insgesamt könne man die Situation nur mit einem Halteverbot oder einem Parkierungskonzept bereinigen, ist Rolf Dittus überzeugt. Bei dieser Gelegenheit machte er darauf aufmerksam, dass das vom Ortschaftsrat angestrebte Parkierungskonzept mangels Verkehrsschau ins Stocken geraten sei.

Hoffen auf Verkehrsschau

Deshalb hofft Dittus mit Blick auf die sich abzeichnende Entspannung an der Coronafront, "dass in naher Zukunft doch wieder mal eine Verkehrsschau stattfinden kann". Als positives Beispiel bezeichnete er das Parkierungskonzept in Effringen – so etwas könne man sich in Sulz ebenfalls vorstellen.

Von einer "prekären Situation" in der Oberjettinger Straße sprach Ortschaftsrätin Andrea Dengler (CDU). Deshalb könne man auch nicht auf eine Verkehrsschau warten, vielmehr müsse man eine schnelle Lösung finden. Vor diesem Hintergrund folgte das Gremium anschließend einstimmig dem Beschlussvorschlag von Rolf Dittus, für die Zeit der Umleitungsstrecke ein Halteverbot zu beantragen und dann im Rahmen eines Parkierungskonzeptes eine dauerhafte Lösung zu finden. Für den Ortsvorsteher ist klar: "Wir müssen jetzt auf die Gefahrensituation reagieren".

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