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Paris Hiltons Hund ist out Chihuahua-Plage in Kalifornien

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Nach den jüngsten Statistiken belegen heute Chihuahuas auf der Liste der Neuanmeldungen den Spitzenplatz - zumindest in Los Angeles. Züchter reagierten rasch auf die Nachfrage, doch der Baby-Boom hat bittere Folgen.

"Chihuahua-Käufer dachten sich, weil die Hunde so klein sind und in Handtaschen passen, dass sie nun einen schicken Begleiter haben. Sie dachten nicht daran, dass sie eine Menge Pflege und Training brauchen, dass sie sehr anfällig sind und daher eine Menge Kosten entstehen", erklärt Kim Durney vom Tierschutzverein Grateful Dogs Rescue. Hohe Tierarztkosten in wirtschaftlich schlechten Zeiten mag vielen Chihuahua-Liebhabern den Spaß an ihrem Schoßhund endgültig verdorben haben. Von den derzeit 66 Hunden, die bei Grateful Dogs Rescue einen neuen Besitzer suchen, sind knapp die Hälfte herrenlose Chihuahuas.

Die achtjährige Madge, die in den Straßen von San Francisco aufgegriffen wurde, sucht seit Mitte November ein neues Zuhause. Chico, sieben Jahre alt, wurde im Oktober von seinem Besitzer im Tierheim abgegeben. "Vor einigen Jahren noch wären sie vom Fleck weg adoptiert worden, weil es so wenige von dieser Rasse gab, doch nun bleiben wir auf ihnen sitzen", beklagt Campbell die Situation.

Die kalifornischen Tierheime setzen nun auf Interessenten weitab von Hollywood. Die Stadt Oakland ließ bereits über Hundert Chihuahuas von Helfern nach Oregon, Washington und Arizona verfrachten. Eine Chihuahua-"Luftbrücke" ist im Gespräch, um die Schoßhunde in andere Staaten zu bringen, wo noch Bedarf ist.

Hollywood-Schauspielerin Katherine Heigl organisierte vor kurzem auf eigene Rechnung eine Rettungsaktion für 25 Chihuahua-Streuner, die eingeschläfert werden sollten. Dem Star war es 25000 Dollar (17000 Euro) wert, die Vierbeiner per Luftpost von Los Angeles in den Bundesstaat New Hampshire zu schicken, wo bereits Schoßhund-Liebhaber warteten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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