Für das deutsche gab es am Feldberg Anlass zur Freude. Andrea Rothfuss (links) feierte ein erfolgreiches Comeback. Foto: Nico Feißt

Im Slalom-Wettbewerb hat die Paraskifahrerin aus Loßburg die Norm für die Paralympics erfüllt.

Die Nähe zur Heimat sollte der Parasportlerin Andrea Rothfuss aus Loßburg zuletzt Glück bringen. Beim Weltcup am Feldberg schaffte es die 36-Jährige zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest.

 

Nach eineinhalb Jahren Abstinenz hatte sich Andrea Rothfuss beim Para Ski alpin Weltcup in der stehenden Klasse zurückgemeldet und wurde Dritte. Mit ihrer Zeit hat die Loßburgerin auch die Norm für die Paralympics in Cortina d’Ampezzo geschafft. „Echt cool. Dass es so schnell mit der Norm funktioniert, hätte ich nicht gedacht – mega“, freute sich Rothfuss.

Auch einen Tag später sprang für sie der dritte Platz heraus. Somit gab es für das deutsche Team an beiden Wettkampftagen einen kompletten Medaillensatz zu bejubeln. Der Heim-Weltcup im Para Ski alpin am Feldberg war für die deutsche Mannschaft demnach noch erfolgreicher als die Premiere 2025.

Weitere Stationen

Rothfuss selbst blickt nun voraus: „Ich habe abgeliefert und hoffe, dass ich bei der Nominierung am 11. Februar dabei bin.“

Kommende Woche steigt der Weltcup im französischen Méribel, danach folgen noch Stationen in Tignes und im schweizerischen Veysonnaz, bevor am 6. März die Paralympics in Italien eröffnet werden und das deutsche Team in Cortina d’Ampezzo um die Medaillen kämpfen wird.