Die erweiterte Anlage im Winterkleid. Foto: Müller

Der Nordic-Center Notschrei startet nach seiner Erweiterung mit zwei internationalen Wettkampf-Highlights in den Winter.

Ein starkes Zeichen für den nordischen Wintersport im Schwarzwald: Das Nordic-Center Notschrei präsentiert sich frisch erweitert und bereit für zwei hochkarätige Wettkampfwochenenden im Januar und Februar 2026.

 

Trotz eines straffen Zeitplans konnten die Bauarbeiten am Stadion und Schießstand rechtzeitig abgeschlossen werden. Die modernisierte Anlage erstrahlt nun in neuem Glanz – ein Meilenstein für die Region und für alle, die den Nordischen Sport am Notschrei voranbringen.

Den sportlichen Auftakt macht der Para-Weltcup Biathlon vom 5. bis 11. Januar 2026. Die besten Para-Athletinnen und -Athleten der Welt treffen sich zu einem internationalen Kräftemessen, das zugleich als Generalprobe für die Paralympischen Winterspiele 2026 in Italien gilt. Für den Notschrei ist es ein weiterer Beweis dafür, dass die Anlage auf höchstem Niveau bestehen kann.

Nur wenige Wochen später, vom 6. bis 8. Februar 2026, kehrt erneut internationales Flair in den Schwarzwald zurück: Beim Alpencup Biathlon messen sich 300 bis 400 Nachwuchstalente aus dem gesamten Alpenraum in spannenden Rennen auf der Loipe und am Schießstand. Für viele von ihnen ist dieser Wettbewerb ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Spitzensport.

Die ersten Schneetage machten Lust auf mehr, doch der Regen am zweiten Advent trübte die vorwinterliche Stimmung etwas. Dank des angelegten Schneedepots kann jedoch weiterhin optimistisch geplant werden – ein entscheidender Vorteil in Zeiten unsicherer Wetterlagen.

Mit dem Para-Weltcup knüpft der Notschrei an eine beeindruckende Tradition internationaler Wettbewerbe an. Bereits die Junioren-WM 2010 sowie mehrere Para-Weltcups zuvor haben gezeigt, welches Potenzial in der Region steckt. Da darf man sich auf den Januar im nächsten Jahr wirklich freuen.

Damit die kommenden Veranstaltungen erneut zu einem Erfolg werden, braucht es jedoch vor allem eines: zahlreiche helfende Hände. Da die Vergabe der Events kurzfristig erfolgte, gilt es nun innerhalb weniger Wochen zu stemmen, was üblicherweise viele Monate Vorbereitung erfordert. Etwa 80 Helfer pro Tag werden im Stadion, auf der Strecke sowie in der Verpflegung für Sportler, Zuschauer und das Organisationsteam benötigt.

Wie schon in der Vergangenheit erfolgt die Helferregistrierung unkompliziert über einen QR-Code. „Einfach scannen, anmelden, helfen und Spitzensport hautnah erleben“ – so lautet der Appell der Organisatoren.