Etwas überrascht von der Aufstockung der ProA: Panthers-Coach Alen Velcic. Quelle: Unbekannt

Die ProA wird in der kommenden Saison von 17 auf 18 Teams aufgestockt. Der Saisonstart läuft dennoch am 1.Oktober.

Die Vergrößerung der ProA ist die Folge davon, dass der Deutsche Basketball Bund (DBB) und die 2. Basketball Bundesliga (ProA und ProB) ihren Grundvertrag um zehn Jahre verlängert haben. Durch die Ligenerweiterung soll im Bereich der Nachwuchsförderung eine Entwicklung junger, professioneller Spieler als Unterbau für die ProA, die BBL und die Nationalmannschaft gefördert werden.

Terminplan wird enger – Teametats werden anwachsen

Mit der Aufstockung der ProA werden die Artland Dragons als eigentlicher Absteiger drinbleiben. Itzehoe und Ehingen werden aber Absteiger bleiben. Beide Klubs hatten nach ihrem sportlichen Abstieg jeweils auch keinen Lizenzantrag für die ProA mehr gestellt. Dafür könnte es sein, dass nun die bisherigen ProB-Mannschaften wie Dresden oder Münster den Sprung in die ProA schaffen.Die erste Reaktion von Panthers-Coach Alen Velcic? "Dass unsere Liga größer wird, birgt Vor- und Nachteile. Sicherlich werden sich nun auch die Team-Etats erhöhen müssen. Wir werden aber auf der anderen Seite mehr Heimspiele und Einnahmen haben. Der Terminplan wird auf jeden Fall ab Oktober sehr eng mit vielen Spielen auch unter der Woche.."

Aktuell plant Alen Velcic den neuen Kader der Panthers. Der bisherige Pressesprecher Manuel Schust wird nun doch in der kommenden Saison nicht mehr an Bord der Schwenninger sein. Erstligist Ludwigsburg lockte den kompetenten Medien-Experte inzwischen an.