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Pandemie verzögert Prozess erneut Verfahren um Hess-Bilanzskandal nicht fortgesetzt

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Seit Oktober läuft der Hess-Prozess am Landgericht in Mannheim. Doch nach dem Auftakt (Bild), ist nicht mehr viel passiert. (Archivfoto) Foto: Eich

Eigentlich wäre für kommende Woche die Fortsetzung des Hess-Prozesses am Landgericht in Mannheim geplant. Warum daraus auch im dritten Anlauf nichts wird, lesen Sie in unserem (SB+) Artikel.

Villingen-Schwenningen/Mannheim - Zum dritten Mal in Folge muss der Hess-Prozess am Landgericht Mannheim nun unterbrochen werden. Zunächst hatten im Oktober alle am Verfahren beteiligten den Weg nach Mannheim umsonst angetreten, weil ein Anwalt positiv auf das Coronavirus getestet worden war und der Prozesstag ins Wasser fallen musste. Zwei Wochen später, Anfang November, dann dasselbe Spiel: Wieder war die Pandemie der Auslöser dafür, dass das Verfahren nicht fortgesetzt werden konnte. Den nächsten Anlauf wollte man eigentlich in der kommenden Woche, am 24. und 25. November, mit zwei aufeinander folgenden Prozesstagen nehmen.

40 Tage sind geplant

Ein Satz mit x: Auch daraus wurde nix. Eine Schöffin sei, sagte der Richter und Pressesprecher Sebastian Bröckner im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten am Freitag, sei erkrankt, womit die Fortsetzung des Wirtschaftsprozesses vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts in ­Mannheim erneut verschoben wird.

Weitergehen soll es nun am 2. und 3. Dezember – vorausgesetzt, dann sind alle Verfahrensbeteiligten wieder an Bord und muss keiner der für die Tage möglicherweise geladenen Zeugen in Quarantäne zu Hause isoliert werden.

Lesen Sie auch: Hess-Prozess wird zum Wirtschafts-Krimi

Für die Richter in Mannheim bedeutet die immer wieder neue Verschiebung des Hess-Prozesses große Umstände: Weil die Verhandlung mit den rund 40 Sitzungstagen ein außerordentlich umfangreicher ist, hatte sich der Vorsitzende Richter Oliver Ratzel dafür einen entsprechenden Zeitraum freigeschaufelt.

Die nun erfolgte, dreimalige Verschiebung der Fortsetzung wirbelt den Terminkalender auch für andere Prozesse der Großen Wirtschaftsstrafkammer gehörig durcheinander.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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