In das Nest auf dem Weilheimer Kirchturmdach sind wieder zwei Störche eingezogen. Vergangenes Jahr im August starb dort das Männchen eines Storchenpaars durch einen Sturm.
Die Weilheimer Gemeinderätin Ingrid Riester hat in der Hechinger Gemeinderatssitzung am Dienstag berichtet, dass auf dem Weilheimer Kirchturm wieder Störche eingezogen sind. Es wird schon kräftig geklappert im Nest. Eigentlich eine schöne Nachricht, nachdem sich vergangenes Jahr im August ein Storch dort bei einen Sturm tödlich verletzt hat. Aber Ingrid Riester wies darauf hin, dass im aktuellen Planentwurf des Regionalverbands unter den Standorten für große Fotovoltaikanlage genau jenes von einem Bächlein durchzogene Tal vorgesehen sei, das das ihrer Beobachtung nach Lieblingsjagdrevier der Störche sei. Zudem sei Weilheim bereits als Windkraft-Standort vorgesehen. Die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges versicherte, dass bei Fotovoltaik-Großanlagen in jedem Fall die Entscheidung beim Gemeinderat liege. Es drohe also keine Gefahr einer Regelung durch übergeordnete Stellen. Zudem seien die Bedenken gegen die Weilheimer Fläche dem Regionalverband mitgeteilt wurden. Aktuell finde das Anhörungsverfahren zum Planentwurf statt, durch das noch Veränderungen des Plans möglich seien.