Zwischen Osterfeuer und Karaoke bis zum Morgen: Die Osternacht in Dauchingen zeigte Glauben, Gemeinschaft und eine besondere Atmosphäre.
Die Christen der Katholischen Kirche im Quellenland kamen in Dauchingen vor dem Familienzentrum und anschließend in der katholischen Kirche zusammen, um miteinander die „Feier der Auferstehung des Herrn“ zu feiern.
Die Gläubigen versammelten sich in dieser Nacht um das Osterfeuer herum.
Pfarrer Marcus Maria Gut wartete mit hoffnungsvollen Begrüßungsworten auf.
Die Dunkelheit der Nacht möge auch ein Sinnbild sein für die Dunkelheit, die die Menschen oft in der Welt und in ihrem Leben erfahren. Aber es gebe eben dieses lodernde Feuer, einen ganz großen Funken Hoffnung, der sagen wolle: „Mach’ dich auf den Weg ins Leben, denn der Weg Jesu endet nicht in der Dunkelheit, sondern führt ins Licht.“ Der Pfarrer appellierte: „Lassen wir uns von seinem Weg bewegen und vertrauen wir uns seiner Hilfe an.“
Große Ministrantenschar
Pfarrer Gut zur Seite standen die Diakone Stefan Fornal und Christian Müller-Heidt sowie über 40 Ministrantinnen und Ministranten aus der gesamten Kirchengemeinde im Quellenland.
Sie übernahmen wichtige Dienste während der Osterfeier in der Kirche. Auffallend dabei war ein erwachsener Ministrant. Dies hatte seine besonderen Gründe. Denn dem Fischbacher Berthold Stern wurde beim diesjährigen Fischbacher Narrengericht die Strafe auferlegt, dass er für ein Jahr als Ministrant am Altar dienen soll. So entschied er sich, auch in der Osternacht in Dauchingen zu ministrieren. Er wurde von den Ministrantinnen und Ministranten herzlich in die Gruppe aufgenommen, verbunden mit der Einladung zu ihrem Jahresausflug.
Die Feier der Osternacht wurde vom Dauchinger Kirchenchor unter der Leitung von Michael Ehret gesanglich umrahmt. Zum Ende bedankte sich Pfarrer Marcus Maria Gut bei allen, die zum Gelingen dieser Osternacht beitrugen. Überwältigt war er selbst von der großen Besucherzahl.
Noch nie habe er so eine volle Kirche gehabt wie in dieser Nacht, so die lobenden Worte des Geistlichen an die zahlreichen Gläubigen.
Umtrunk und feines Finger Food
Nach der Feier war die Nacht noch nicht zu Ende, denn die Frauen des Kirchortsteams luden zu einem Umtrunk in das Familienzentrum St. Franziskus ein und überraschten ihre Gäste mit leckerem Finger Food. Natürlich waren die „Minis“ auch dabei, sie machten mit Karaokesingen durch bis in die Morgenstunden, in denen sich zu ihrem nächsten Dienst in der Obereschacher Kirche St. Ulrich um fünf Uhr trafen, um dort wieder den Dienst am Altar zu verrichten.