Pfarrer Martin Brändl (Bild) hat zusammen mit Pfarrer Stefan Kröger den Festgottesdienst am Ostermontag in Täbingen gehalten. Foto: Huonker

Am Ostermontag haben die Gläubigen der Gesamtkirchengemeinde Steinach-Schlichemtal in Täbingen den Festgottesdienst gefeiert.

Rosenfeld-Täbingen - Der Gottesdienst ist mit der Intrada "Christ ist erstanden" durch den Posaunenchor Täbingen eröffnet worden. Nach dem Lied "Er ist erstanden" begrüßte Pfarrer Stefan Kröger die Gemeinde mit einer kurzen Ansprache und der Lesung aus Offenbarung 1, Vers 18, dem der Psalm 118 folgte – gesprochen im Wechsel mit der Gemeinde.

Stilles Gebet

Dem stillen Gebet und dem Glaubensbekenntnis folge die Predigt über den ersten Brief an Paulus an die Korinther, Vers 15. Als Sinnbild für das Bibellesen meinte Kröger, "dies ist wie Bergwandern auf dem Weg zum Gipfel". Wenn man oben sei, sei es alle Mühe Wert gewesen.

Drei Fragen

Paulus habe die Frage an die Gemeinde in Korinth gestellt, was wäre, wenn Jesus nicht auferstanden wäre. Diese eine Frage wurde von Kröger in der Predigt in drei Fragen aufgegriffen. "Was wäre, wenn alles nicht stimmt?", "Was wäre, wenn es nicht stimmt, aber Jesus es nicht wusste?" und "Was wäre, wenn der Anspruch korrekt ist?"

Paulus und Pfarrer Kröger kommen übereinstimmend zu dem Schluss: "Jesus ist auferstanden."

Posaunenchor spielt

Der Predigt folgte das Lied "Auf auf, mein Herz mit Freuden". In den anschließenden Fürbitten erwähnte Pfarrer Martin Brändl insbesondere den Krieg in der Ukraine und die dortigen Menschen dessen Leidtragende. Zum Abschluss wurde das Lied "Wo einer dem anderen neu vertraut" gesungen. Nach dem Segen spielte der Posaunenchor unter der Leitung von Horst Völkle den "Coro Festivo" von Johan Sebastian Bach, was von der Gemeinde mit großem Beifall belohnt wurde.