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Ostelsheim Scheinbar Nutzloses wird zu Instrumenten

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Ostelsheimer Kinder bastelten im Rahmen des Sommerferienprogramms beim Harmonikaorchester. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Ostelsheim. "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt" lautet ein bekanntes Sprichwort. Dies haben jetzt auch bastelfreudige Ostelsheimer Kinder erlebt, die im Rahmen des Sommerferienprogramms an einem Kreativangebot des Harmonikaorchesters Ostelsheim teilnahmen.

Viel Kreativität gefragt

Bei dieser Veranstaltung war nämlich besonders viel Kreativität gefragt. Unter der Anleitung der Jugendleiter Irena Both sowie Maximilian Hillengass machten sich die Kleinen nach einer kurzen Einleitung ans Werk und bastelten exotische Instrumente. "Wir hatten im Vorfeld geeignetes Material gesammelt, das sonst meist sofort weggeworfen wird", hob Both hervor. So hätten die Jungen und Mädchen auch erlebt, dass es für viel Weggeworfenes eine zweite Verwendungsmöglichkeit geben könne.

Besonders beliebt war die Herstellung von "Regenmacher-Instrumenten", wie sie bei den Ureinwohnern in Südamerika bis heute verwendet werden. Die Kinder befüllten Pappröhren mit körnigem Material wie Reis und ähnlichem und verschlossen sie an den Enden.Und schon war ein Rhythmusinstrument fertiggestellt. Dann wurde ausprobiert, Töne zu erzeugen. Dabei zeigte sich, dass das Klangspektrum je nach Länge des Klangkörpers von einem kleinen, zarten Nieselregen bis zum mächtigen Rauschen eines Platzregens reichte.

Doch die selbst zusammengesetzten Instrumente sollten auch schön aussehen. Deshalb wurden sie sorgfältig mit farbiger Wolle umwickelt und auch mit leuchtenden Acrylfarben angemalt.

Manche Kinder bastelten exotische Zupfinstrumente. Dabei wurden Plastikdosen als Klangkörper genutzt. Diese wurden mit Fäden bespannt, und schon gaben sie feine Zupftöne von sich. Auch bei diesem Instrument gaben sich die Kids viel Mühe und gestalteten ihre Kunstobjekte durch Anmalen zu wahren Augenweiden.

Die exotischen Instrumente forderten die Jungen und Mädchen zu einem kleinen Konzert heraus. Doch die aufgetragene Farbe musste zu- nächst noch trocknen. Deshalb wurde auf das ursprünglich beabsichtigte kurze Konzert verzichtet. Stolz nahmen die jungen Instrumentenbauer ihre kleinen, selbst gefertigten Werke später voller Stolz mit nach Hause.

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