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Ostelsheim Ostelsheim will bessere Anbindung

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Die Gemeinde Ostelsheim wünscht sich bessere Busverbindungen in Richtung Althengstett und Calw, ebenso wie in Richtung Böblingen/Sindelfingen. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Ostelsheim fordert eine bessere Verkehrsanbindung in beide Richtungen: Zum Landkreis Calw und gleichzeitig zur Region Böblingen/Sindelfingen.

Ostelsheim. Dies wurde in der Sitzung des Gemeinderats bei der Vorstellung der Grundlinien für den neuen Nahverkehrsplan des Landkreises deutlich. Vertreter des Landratsamtes stellten dem Gremium die Fakten vor. Dabei zeigte sich, dass die Lage am äußersten östlichen Rand des Landkreises besondere Verkehrsverbindungen in zwei entgegengesetzten Richtungen erforderlich macht. Noch gibt es den angestrebten neuen Nahverkehrsplan für den Landkreis nicht. "Wir sammeln Wünsche der Gemeinden. Unser Ziel ist, dass der Kreistag im Juli den Plan verabschieden kann", so ÖPNV-Abteilungsleiter Michael Stierle vom Landratsamt.

Die Wünsche der Ostelsheimer Räte zielen darauf, die Verkehrsverbindungen sowohl in Richtung Althengstett und Calw als auch in Richtung Böblingen und Sindelfingen zu verbessern. Die meisten Ostelsheimer Gymnasiasten besuchen das Maria von Linden-Gymnasium in Stammheim. "Hier ist eine direkte Busanbindung zwingend notwendig", stellte Bürgermeister Jürgen Fuchs fest.

Auch die Verbindungen in Richtung Böblingen/Sindelfingen müssten unbedingt überprüft werden. Insbesondere müsse die Gemeinschaftsschule in Grafenau von Ostelsheim aus direkt angefahren werden. Ebenso sei ein einheitliches Tarifsystem mit dem Raum Böblingen/Sindelfingen anzustreben. Zum Schulzentrum Althengstett sind nach Meinung des Gemeinderats sieben Fahrten ohne Umstieg erforderlich.

Wunsch nach Stundentakt

Sowohl in Richtung Althengstett /Calw wie auch in Richtung Grafenau/Sindelfingen wünscht man sich einen festen Stundentakt. Beim geplanten Zubringerbus von Gechingen zum Hessebahn-Haltepunkt Ostelsheim stellt sich der Gemeinderat eine Haltestelle in der Calwer Straße vor. Gemeinderat Klaus-Dieter Kühlmann betonte, dass statt der bisher stündlich geplanten Anbindungen ein halb- stündlicher Takt erforderlich sei.

Der Besorgnis, dass nach der Inbetriebnahme der Hesse-Bahn die Busverbindungen wegfallen könnten, hielt Stierle für unbegründet. "Natürlich wird es auch künftig schienenparallele Busverbindungen geben", unterstrich der ÖPNV-Experte.

 

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