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Ostelsheim In großer Sorge um den Gemeindewald

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Die große Trockenheit im Sommer und viel Sturmholz wirken sich negativ auf die Holzpreise aus. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Ostelsheim. Die Berichte zum Thema Wald waren in den vergangen Jahren in Ostelsheim immer recht positiv ausgefallen. Nicht so die diesjährigen Herbst-Zwischenbilanz.

Viel mehr Käfer

"Wir hatten in diesem Jahr deutlich zu hohe Temperaturen im Vergleich zum langjährigen Mittel", hob Christof Grüntjens von der Abteilung Waldwirtschaft und staatliche Holzvermarktung des Calwer Landratsamts in der jüngsten Sitzung des Ratsgremiums hervor. Die übermäßige Wärme und niedrige Niederschlagsmengen hätten zunehmende Dürreschäden und einen deutlichen Anstieg des Käferbefalls zur Folge gehabt. "Wir hoffen auf gute Winterfeuchte", unterstrich Grüntjens. Über den Winter und insbesondere im nächsten Jahr müsse mit weiterem Schadholzbefall gerechnet werden. Das geerntete gute Nutzholz werde bis zum Verkauf mit entsprechenden Mitteln eingesprüht und so geschützt. Durch das viele Sturmholz hat sich der Preis nach unten bewegt. Er ist von 90 Euro pro Festmeter auf 70 Euro und zwischendurch mancherorts sogar einmal auf 50 Euro pro Festmeter gefallen. Obwohl die Holzverkäufe in der Regel im kommenden Dezember und Januar stattfinden, rechnen Fachleute mit Preisen zwischen 60 und 70 Euro pro Festmeter.

Gemeinderat Klaus Richter schlug vor, bei diesem niedrigen Holzpreisen sich im nächsten Jahr erst einmal abzuwartend zu verhalten. Die Forstleute rieten davon ab, da es dadurch bei der Holzernte zu einem unliebsamen Rückstau käme.

Revierleiter Jürgen Martinek wusste auch Erfreuliches zu berichten. "Die 1800 neu gepflanzten Douglasien sind super angewachsen", unter- strich er. Auf 0,7 Hektar wurde Kultursicherung durch Ausschneiden betrieben. Einzelschutz für Jungbäumchen gab es auf einer Fläche von 0,6 Hektar.

Auch in diesem Jahr würden 1850 Douglasien und Tannen gepflanzt. Die Fachleute meinten zum weiteren Vorgehen für die Vermarktung, auch im Jahr 2018 die geplante Menge von 1800 Festmetern einzuschlagen. Der Vollzug soll jedoch von den Vermarktungsmöglichkeiten und Preisen abhängig gemacht werden.

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